36 Antworten Neueste Antwort am 23.03.2018 16:36 von Didi Duster RSS

    Inkasso trotz Vertragskündigung und Rücksendung des Gerätes

    philippmodl

      Ich melde mich hier, da ich gestern einen sehr netten Brief von Infoscore bekommen habe (Bekam auch keine Mahnungen geschweige denn Anrufe).

      Diese fordern nun mehr als € 300,- von mir nach, da ich ja anscheinend meine Sky Rechnungen nicht bezahle.

      Jedoch habe ich die Kündigung samt dem Gerät bereits im August 2017 an Sky zurückgeschickt.

       

      Wie kann das sein? Wie kann ich hier weiter vorgehen?

        • Re: Inkasso trotz Vertragskündigung und Rücksendung des Gerätes
          tessos

          Wie kannst du

          Kündigung samt dem Gerät bereits im August 2017 an Sky zurückgeschickt

          haben?

           

          Hast du die Kündigung dem Paket beigelegt oder wie?

          Normalerweise kündigt man den Vertrag (mind. 2 Monate vor Ablauf) und nach Ablauf der Kündigung schickt man die Geräte zurück.

           

          Alles Andere führt nur zu Problemen.

           

          Liest sich so als ob du zu spät gekündigt hast oder Sky deine Kündigung nicht erhalten hat und dein Vertrag noch läuft

          • Re: Inkasso trotz Vertragskündigung und Rücksendung des Gerätes
            onzlaught

            Bezahlen

            (& kündigen)

             

            oder

             

            hoffen das

            - ein Richter Dir glaubt

            oder

            - Sky irgendwann die Forderung „...ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht...“ einstellt

             

            Jeder Weg hat verschieden große Vor-& Nachteile

            • Re: Inkasso trotz Vertragskündigung und Rücksendung des Gerätes

              Ziemlich verzwickt das Ganze.

               

              Hier hilft wohl zumindest zuerst nur ein Blick eines Sky Moderators in dein altes Abo. Ob dieser das Ganze lösen kann, steht auf einem anderen Blatt.

              Ich würde dir raten dich einmal rechtlich beraten zu lassen.

               

              Viel mehr geht kaum.

              • Re: Inkasso trotz Vertragskündigung und Rücksendung des Gerätes

                Heftig wie viel Ärger man bekommen kann, wenn man dem Support-Mitarbeiter vertraut.
                Dein Text dient wirklich als Warnung, wie man es nicht machen sollte, aber davon hast du jetzt nichts wirklich
                Ich behaupte mal, dass die Arbeiter, die die Pakete entgegen nehmen, gar nicht gross auf irgendwelche Anschreiben achten und würde denen noch mal die Hauptschuld geben, dass sie die Kündigung übersehen haben, denn üblich ist es nicht, dass Kündigungen dort landen.
                Das "Freundschaftsangebot" ist vielleicht nett gemeint, aber es geht ja auch darum, dass wenn man die Inkasso-Firma bezahlt, man ja auch eine "Schuld" eingesteht.

                Ich würde definitiv nicht zahlen, denn wenn Sky seit November 2017 nicht mehr abbucht, werden sie ja irgendwie davon wissen, dass es eine Kündigung gab und ich vermute mal, dass da jemand von Support den Überblick verloren hat und vor allem das in der "Finanz-Abteilung" von Sky da jemand voreilig eine Inkasso-Firma beauftragt hat, denn Fakt ist auch, wenn man eine Mahnung bekommt, dann wird man doch aktiv und wenn im November 2017 das Abo ausgelaufen ist, dann sind jetzt ca. 3,5 Monate vergangen, da können nicht wirklich genug Mahnungen verschickt worden sein, damit man zwingend eine Inkasso-Firma gleich beauftragt. Vor allem warum sollst du zahlen, wenn du noch nicht mal den Service von Sky nutzt.
                Viel Glück, dass sich das alles zeitnah klärt

                  • Re: Inkasso trotz Vertragskündigung und Rücksendung des Gerätes
                    philippmodl

                    Laut Support Mitarbeiter wurden mir mehrere Mahnungen zugeschickt, die ich aber leider nie erhalten habe da ich umgezogen bin. Jedoch ist die Firma Sky im Besitz meiner Telefonnummer und E-Mail Adresse. Per Telefon wird man aber natürlich nur dann kontaktiert, wenn sie ein Angebot für einen haben aber selbstverständlich nicht, wenn es um Unklarheiten bzgl. der Zahlungsmodalitäten geht.

                     

                    Ich habe jetzt Kontakt mit dem Konsumentenschutz aufgenommen und warte auf deren Antwort und werde dem Inkasso-Schreiben schriftlich widersprechen.

                     

                    Danke, ich hoffe auch das sich alles klärt

                      • Re: Inkasso trotz Vertragskündigung und Rücksendung des Gerätes

                        Irgendwie scheint das ein Problem bei Sky zu sein mit dem Postweg, denn angeblich wurde mir Post zugeschickt (warum auch immer) und der Brief ist hier gar nicht angekommen und wurde zurück geschickt. Ich habe eine Email-Adresse die bekannt ist da ist es mir auch ein Rätsel warum man noch Post verschickt.
                        Richtig zu einem guten Service, vor allem bei so einer Angelegenheit, sollte es direkten Kontakt geben und nicht einfach eine Inkasso-Firma beauftragen, ohne die genauen Sachverhalten zu kennen. Den Stress und Ärger haben die ja nicht.
                        Das mit dem Umzug kann ja kein Grund sein, warum Mahnungen nicht ankommen, denn die Inkasso-Firma hat ja deine Adresse auch und woher soll sie die haben, wenn nicht von Sky
                        "Mehrere Mahnung"? In welchen Zeitraum sollen die denn geschrieben sein? Wie gesagt, dein Abo war November 2017 beendet, d.h. es sind 3,5 Monate vergangen und die Inkasso-Firma ist schon beauftragt. Selbst wenn die jeden Monat eine Mahnung abgeschickt haben, kommt es nicht wirklich hin und eigentlich müsste man ja auch erkennen, ob du Sky in den Zeitraum ab Dezember 2017 genutzt hast, wenn es möglich ist, dass man einen Receiver über Satellit sperren oder aktivieren kann.
                        Viel Glück, dass der Konsumentenschutz helfen kann und wie gesagt, nicht bezahlen, wenn die nicht lückenlos beweisen können, dass du Sky ab Dezember 2017 genutzt hast.

                          • Re: Inkasso trotz Vertragskündigung und Rücksendung des Gerätes

                            Das Hauptproblem ist das bei Sky sowohl das Buchhaltungs- als auch das Mahnwesen da "eigene" Wege geht.

                             

                            Der eine Kunde bekommt bis zu 4 Mahnungen, beim anderen wird das Ganze direkt ohne (Mahn)Umwege an ein Inkassobüro weitergeleitet.

                             

                            Die Rennerei hat dann der Kunde und Sky ist(wie falko ja so schön demonstriert) einfach mal raus.

                             

                            Viele zahlen wenn Sie Post vom Inkasso bekommen weil Sie "unwissend" schlicht Angst vor Inkassofirmen haben und auch um Ihre Bonität fürchten. Das man einer unberechtigten Forderung eines Inkassobüros einfach nur schriftlich widersprechen muss und diese Forderung dann auch von diesem an keine Auskunfteien gemeldet werden darf, wissen sehr viele Kunden nicht.

                             

                            Sky sind diese Tatsachen seit vielen Jahren bekannt und es wird nichts getan. Entweder weil die Einnahmen daraus nicht unbeträchtlich ist und man sich diese Einnahmequelle nicht verschließen will oder weil die Probleme schlicht niemanden interessieren.

                              • Re: Inkasso trotz Vertragskündigung und Rücksendung des Gerätes
                                philippmodl

                                Anscheinend werden genug Kunden die Rechnung schnellstmöglich begleichen und sich niemals darüber aufregen.

                                 

                                Ich kenne diese Vorgehensweise eigentlich nur von dubiosen Online-Shops, welche zB die Bezahlung gerne nehmen, keine Ware liefern und dann noch mit einem Inkasso drohen weil man irgendwie ein 12-Monatiges Abo abgeschlossen hat und die Rechnungen dafür nicht bezahlt.

                                 

                                Ich hoffe, dass es hier irgendwann ein Einlenken geben wird.

                              • Re: Inkasso trotz Vertragskündigung und Rücksendung des Gerätes
                                philippmodl

                                Der Postweg schein ein allgemeines Problem zu sein.

                                Ich habe auf Grund meines Berufes selbst fast tagtäglich mit Mahnungen zu tun und die Vorgehensweise von Sky in dieser Sache ist einfach nicht optimal.

                                1) Fühlt sich der ehemalige Kunde abgezockt und kommt in 99,9% der Fällen niemals als Kunde zurück und wird jedem davon abraten, sich ein Abo zu holen

                                2) Hat das Unternehmen mit dieser Vorgehensweise auch selbst höhere Kosten (Abwicklung, Beschwerden, Inkassoübergabe, Rechtsstreite, Konsumentenschutz, etc...)

                                 

                                Ich verstehe nicht, wie man so mit seinem Unternehmen weiter kommen will.

                                 

                                Sky kann ja selbst beweisen, dass ich seit August 2017 ihr Programm nicht mehr genutzt habe, da sie ja seit dem mein Gerät wieder bekommen haben. Deshalb hatte ich auch gar keine Möglichkeit, das Angebot auszunutzen.

                                 

                                Ich bin wirklich gespannt, was hierbei raus kommt.

                                  • Re: Inkasso trotz Vertragskündigung und Rücksendung des Gerätes

                                    Sky verstehen geht nicht

                                     

                                    Selbst die eigenen Mitarbeiter sind dabei außen vor.

                                     

                                    Sky muss man nehmen oder es lassen. Logik sucht man dort jedoch vollkommen vergebens.

                                    • Re: Inkasso trotz Vertragskündigung und Rücksendung des Gerätes

                                      "Sky kann ja selbst beweisen, dass ich seit August 2017 ihr Programm nicht mehr genutzt habe, da sie ja seit dem mein Gerät wieder bekommen haben. Deshalb hatte ich auch gar keine Möglichkeit, das Angebot auszunutzen."

                                       

                                      DAS werden die Verantwortlichen leicht anders sehen, da du ja auch ohne Receiver Sky per Internet empfangen könntest, solange dein Vertrag läuft. Der Vertrag gilt ja nicht erst, wenn der Receiver da ist, sondern ab dem Zeitpunkt, wo du die Dienste von Sky nutzen kannst und das kann auch per Net sein

                                       

                                      Ja, logisch ist das alles nicht, ausser da sind Mitarbeiter, die nicht weiter nachdenken und einfach alles raushauen, um eine Quote zu erreichen, egal wie viele "Inkasso-Aktionen" ungerechtfertigt sind. Ich nehme mal an, du bist da kein Einzelfall.

                                       

                                      Finde es aber schon nachvollziehbar, wenn Personen, die damit nicht so vertraut sind, ihre Rechte nicht kennen oder Kopfkino bekommen, dass plötzlich "russische Kleiderschränke" vor der Tür stehen, die einem den Finger brechen und damit drohen, dass nächstes Mal die Hand dran glauben muss, wenn man nicht zahlt

                              • Re: Inkasso trotz Vertragskündigung und Rücksendung des Gerätes
                                boro

                                Kündigung mit Gerät verschicken sollte man nicht machen.

                                1. Kannst Du noch 2 Monate Sky schauen

                                2. Bekommst Du einen Retourenschein für kostenlose Retoure

                                3. Brauchst Du eine Kündigungsbestätigung von Sky

                                4. Bekommst Du eine Bestätigung von Sky für die Rücksendung

                                 

                                Ich denke, die Probleme haben damit begonnen, dass Du keine Kündigungsbestätigung erhalten hast. Sollte spätesten nach 8 Tagen bei Dir sein. Falls nicht, muss man nachhaken. Ansonsten per Einschreiben nochmal kündigen. Sicher ist sicher.

                                 

                                Trotzdem viel Erfolg!

                                  • Re: Inkasso trotz Vertragskündigung und Rücksendung des Gerätes
                                    philippmodl

                                    Das klingt ja logisch und dem widerspreche ich auch nicht.


                                    Das Problem ist einfach, wie mit dem Thema umgegangen wird. Auch wenn jetzt ein retourniertes Gerät nicht als Kündigung gilt und Kündigungen die beigelegt sind einfach nicht bearbeitet werden, sollte ich da nicht wenigstens den Kunden kontaktieren und sagen: "Hallo, warum schicken Sie uns das Gerät zurück?".

                                     

                                    Das ganze Kündigungssystem ist einfach darauf ausgelegt noch ein wenig mehr Geld aus den Taschen zu ziehen, sobald der Kunde einen Fehler macht. Und Kunden machen halt sehr oft Fehler weil sie mit diesen Dingen nicht täglich zu tun haben.

                                     

                                    Danke!