28 Antworten Neueste Antwort am 15.06.2018 01:43 von forti42 RSS

    Datenschutz-Fail beim SKY Q-Update

    forti42

      Heute habe ich eine Beschwerde an den Datenschutzbeauftragten von Sky geschickt. Ich mag es hier mal posten, denn die Vorgehensweise ist durchaus eklatant. Und selbst wenn ein Teil davon rechtens sein mag - im Gesamtbild ist es ein Tritt ins Gesicht der zahlenden Kunden.

      Falls der Text jemanden inspirieren sollte: Ich erhebe kein Copyright auf den Wortlaut

       

      Mal sehen, ob und wann eine Antwort kommt. Die zuständige Landesdatenschutzbehörde habe ich schon gebookmarkt - die gesetzliche Frist zur Beauskunfung lautet "unverzüglich, aber innerhalb eines Monats...".

       

      Schlimmer ist für mich aber die abgenötigte Einwilligung im Rahmen des Sky-Q-Updates des Zweitreceivers – meine Frau musste einwilligen, und ein Widerruf über die Website ist ihr mangels Zugangsdaten nicht zeitnah möglich gewesen.

      Hiermit sende ich folgende Erklärung:

      -          Ich widerspreche jeglicher nicht zur Erbringung der vertraglichen Leistungen erforderlichen Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten gem. Art 21 DSGVO. Zu diesen zählen auch meine Fernsehgewohnheiten, Gerätebedienung (im Besonderen Sky Q) und anderweitiges Tracking. Sollte ich diesem jemals wirksam zugestimmt haben, widerrufe ich diese Einwilligung gem. Art 21 DSGVO.

      -          Ich fordere Sie zur Löschung der o.g. Daten gem. Art 17 DSGVO auf.

      -          Ich fordere Sie im Besonderen zur Löschung der bisher nach dem Sky Q-Update meines Receivers erhobenen Daten anhand folgender Liste auf und untersage die Erhebung für die Zukunft:

      Global Bookmarking

      Systemprüfung

      Persönliche Empfehlungen

      AdSmart

      Sollten diese Daten bereits an Dritte übermittelt worden sein, werden Sie diese gemäß DSGVO entsprechend benachrichtigen, die Löschung erwirken, dies dokumentieren und mir zeitnah nachweisen.

      -          Ich lege vorsorglich, aber ausdrücklich Beschwerde ein gegen die erzwungene Einwilligung zu der den fett gedruckten Punkten. Es handelt sich um einen Verstoß gegen Art. 25 (1) DSGVO dar und ggfs. auch gegen das Kopplungsverbot, da

      è Der Receiver ohne die Einwilligung nicht seine Funktion erfüllt.

      è Der Receiver auch dann nach einem Neustart die Einwilligung voraussetzt, wenn man über den UMSTÄNDLICHEN Weg der Sky-Website bereits die Häkchen entfernt hat.

      Aus diesem Punkt ergibt sich eine Verletzung, die mitteilungspflichtig ist. Die Auswertung meiner Fernsehnutzung stellt durchaus ein hohes Risiko für meine persönlichen Rechte und Freiheiten dar. Es handelt sich um ein Profiling zu Werbezwecken mit erheblicher persönlicher Beeinträchtigung, hier: Manipulation durch nutzungsabhängige Werbegestaltung – siehe Art. 22 (1) DSGVO.

      Weiterhin fordere ich Sie nach Art. 15 DSGVO zur Offenlegung aller bei Ihnen verarbeiteten personenbezogenen Daten der letzten 3 Monate auf. Die Antwortfrist ergibt sich aus dem Gesetzestext.

      Ich behalte mir die Geltendmachung weiterer Ansprüche vor.

      Bitte teilen Sie mir mit, ob bezüglich der Receiversoftware Sky Q eine in diesem Fall gebotene Datenschutzfolgeabschätzung nach Art. 35 (1) wegen Berührung des Art 35 (3) lit. a stattgefunden hat und ob die Geschäftsführung einer Empfehlung von Ihnen gefolgt ist (Art 35 (2)).

      Have a nice day

       

      Forti42

       

      Nachricht geändert durch Charly Müller: Satz "Soso, man muss Realnamen angeben, um hier etwas schreiben zu dürfen? Hmmm... nicht fein gem. TMG, aber nun denn." entfernt, da nicht themenrelevant. Pseudonymverwendung und die Nutzungsmöglichkeit ohne Angabe eines Realnamens (auch hinter der Oberfläche) ist eine andere Baustelle.

        • Re: Datenschutz-Fail beim SKY Q-Update
          nightmare08

          Keine Sorge, deinen "realen Namen" siehst nur du und vielleicht die Sky-Moderatoren. Forenmitglieder sehen nur deinen "Foren-Namen". Was man "muss" und was man macht, ist ja auch so eine Sache , d.h. da hier anscheinend Einige mehrere Accounts haben oder sich schnell einen neuen machen, wenn sie gekickt wurden und/oder doch sehr schnell beleidigend und angriffslustig werden, halten sich nicht alle dran

          • Re: Datenschutz-Fail beim SKY Q-Update
            herbst

            forti42 schrieb:

             

            Soso, man muss Realnamen angeben, um hier etwas schreiben zu dürfen? Hmmm... nicht fein gem. TMG, aber nun denn.

             

            Es obliegt deiner Verantwortung, einen Benutzernamen anzugeben, der sich mit deinem Datenschutzbedürfnis vereinbaren lässt, denn dieser ist hier für alle sichtbar. Allen anderen Daten kannst du freigeben oder auch nicht.

            datenschutz.JPG

            • Re: Datenschutz-Fail beim SKY Q-Update
              berlin69er

              Meine Frage dazu: wann genau kommt diese Frage zur Zustimmung? Ich hatte das Update manuell angestoßen und kann mich an nichts dergleichen erinnern.

              Was hat deine Frau mit einem Vertrag zu tun, für den sei keine Zugangsdaten hat? Inwiefern wurde sie zur Zustimmung gezwungen?

              • Re: Datenschutz-Fail beim SKY Q-Update
                bridget8888

                forti42  "Soso, man muss Realnamen angeben, um hier etwas schreiben zu dürfen? Hmmm... nicht fein gem. TMG, aber nun denn."

                nur du siehst deinen Klarnamen im Forum, für alle anderen ist es forti42.

                • Re: Datenschutz-Fail beim SKY Q-Update
                  onzlaught

                  forti42 schrieb:

                  ....

                  Bitte teilen Sie mir mit, ob bezüglich der Receiversoftware Sky Q eine in diesem Fall gebotene Datenschutzfolgeabschätzung nach Art. 35 (1) wegen Berührung des Art 35 (3) lit. a stattgefunden hat und ob die Geschäftsführung einer Empfehlung von Ihnen gefolgt ist (Art 35 (2))....

                  Muß dieser Vorgang dem Endkunden offengelegt werden?

                    • Re: Datenschutz-Fail beim SKY Q-Update
                      forti42

                      Nach DSGVO zunächst nicht. Die Alternative ist aber, eine Prüfung durch die Aufsichtsbehörde anzuregen. Dann erfährt Endkunde im Regelfall auch erst einmal nichts. Gleichwohl wird das Verhalten der Verantwortlichen Stelle damit überprüft, und eine unterlassene Folgenabschätzung kann Geld kosten.

                      Für Endkunden ist es dann von Belang, wenn es in Richtung Beschwerde geht oder vor Gericht. Dann spielen diese Aspekte durchaus eine Rolle.

                      Insofern zielt die Aufforderung eher darauf ab, dem Datenschutzbeauftragten ein Mittel in die Hand zu geben, der Verantwortlichen Stelle die Relevanz zu verdeutlichen.

                    • Re: Datenschutz-Fail beim SKY Q-Update
                      mjpr

                      Man kanns schon auch übertreiben...

                      • Re: Datenschutz-Fail beim SKY Q-Update
                        mamodrs

                        Nicht uninteressant. Die "Pflicht" zur Zustimmung ist mir auch aufgestossen. da es aber anders nicht ging, habe ich auch zugestimmt. Ich gebe zu, ohne genau darauf zu achten, was drin stand. War auch ein Zeitproblem. lst

                         

                        Hälst Du uns auf den Laufenden, wie Sky reagiert?

                        • Re: Datenschutz-Fail beim SKY Q-Update
                          kohlrabibrei

                          Gar nicht mal so uninteressante Frage! Welche Daten überträgt der Receiver eigentlich? Bei uns kam das Update über Nacht, ich habe weder dem Update noch irgendwelchem Datenschutz zustimmen müssen....

                          • Re: Datenschutz-Fail beim SKY Q-Update
                            jack66

                            Wenn man heutzutage nicht möchte, daß Nutzungsdaten zu Marketingzwecken genutzt werden, darf man keine Handy´s, keine PC´s, keine Laptops, keine Telefone, keine Spielekonsolen, keine Navis, keine Fernseher, keine Radios UND auch keine Receiver von Pay-TV Anbietern nutzen, erst recht nicht im Internet surfen. Am besten zieht man dann auf eine einsame Insel ohne Strom, Gas, Wasser (denn auch diese Anbieter nutzen Deine Daten) und fristet ein jämmerliches Dasein. Das o.g. Schreiben wird bei Sky lediglich ein Lächeln hervorrufen. Denkst Du wirklich, ein Unternehmen wie Sky ist datenschutzrechtlich nicht zu 100% abgesichert? Nix für ungut, ist nicht böse gemeint, aber Dein Halbwissen bzgl. der Paragraphen der DSGVO wird Dir nicht helfen. Du wirst eine Standardantwort von der Kundenbetreuung zurück bekommen und mehr nicht. Ach ja, vielleicht kann mir ja jemand erklären, was daran so schlimm ist, daß Sky meine TV Gewohnheiten für Marketingzwecke nutzt? Immerhin kriege ja nur ICH die Filme angezeigt die mich interessieren könnten und nur ICH werde von Adsmart beworbern und evtl. hilft mir das ja bei meiner nächsten Filmauswahl oder bei der Kaufentscheidung des ein oder anderen Produktes. Und wenn es Sky hilft, seine Produkte zu verbessern, umso besser. Amazon, Ebay, Facebook, Google und Konsorten arbeiten ähnlich, hast Du Dich bei denen auch beschwert? Falls nicht, viel Spaß...Man wird jetzt argumentieren:" Woher weiß ich, ob Sky nicht meine Daten weitergibt?" Natürlich weiß ich das nicht, aber solange es hierbei nur um Marketing geht, das auch mir zugute kommt...Na und? Und selbst wenn ich ungewollte Werbe-Emails oder -Briefe kriegen würde...löschen und in den Papierkorb...fertig!

                             

                            OK, wenn man Geheimnisträger beim BND, Staatsfeind Nr. 1, Steuerbetrüger in Milliardenhöhe o.ä. ist könnte ich verstehen, wenn man mit dem Datenschutz Probleme hat, aber ich gehe mal davon aus, daß der Starter dieses Thread nichts von dem ist.

                              • Re: Datenschutz-Fail beim SKY Q-Update
                                mamodrs

                                Ganz so einfach ist das nicht mehr. Ob Sky 100% abgesichert ist, ist die große Frage. Die DSGVO ist neu (in der Anwendung) und sehr viele Fragen sind noch offen und werden sich erst in der Zukunft klären. Auch bei großen Firmen. Und - wenn auch in anderen Bereichen - Sky hat schon einige Verfahren verloren. Auch gegen Verbraucherschutzvereine. Da hat man auch gedacht, bei Sky sei alles wasserdicht.

                                 

                                Bei einer Standartantwort kann es allein schon deshalb nicht bleiben, weil Sky Auskunft über alle erfassten Daten geben muss. Marketingzwecke (eigene) wären mir z.B. egal. Aber nicht, ob Sky meine Daten weitergibt, bzw. verkauft. Ja, ich nutze Google, Facebook etc. Und da wird mit meinen Daten Geld verdient. Weiss ich, dort bekomme ich eine unentgeltliche Gegenleistung. Mir ist es das wert.

                                • Re: Datenschutz-Fail beim SKY Q-Update
                                  berlin69er

                                  jack66 Wenn du das für dich so als okay empfunden hast, mach es doch so.

                                  Aber bitte akzeptiere auch Menschen die nicht einfach alles hinnehmen und mit ihren persönlichen Daten etwas sensibler umgehen.

                                  Genau wie jede andere Firma hat Sky sich an Gesetze zu halten. Und wenn sie das nicht tun, ist es das gute Recht des Kunden, dieses zu reklamieren.

                                  • Re: Datenschutz-Fail beim SKY Q-Update
                                    forti42

                                    Hi,

                                     

                                    zunächst einmal habe ich kein Problem mit persönlichen Empfehlungen an sich. Das könnte mein Receiver auch "lokal" errechnen. Ist aber hier nicht das Thema und kein "Massenbedarf".

                                     

                                    Grundsätzlich BRAUCHE ich das alles nicht. Am wenigsten brauche ich, dass irgendwer Rückschlüsse aus meinem TV-Konsum ziehen kann. Das beginnt mit der Auswertung, WANN ich WIE VIEL am Stück schaue und WAS ich schaue.

                                    Aus RTL2-Konsum könnte man ja schon auf Hirnschwund schließen. Vielleicht auch gleich die Bonität aberkennen, hehe.

                                     

                                    Das geht alles niemanden etwas an, und eine Datenerhebung ist nur dann erforderlich, wenn es was abzurechnen gibt (Pay-Filme).

                                     

                                    Man könnte auch über die Internetpflicht für die Zweitkarte sinnieren - dafür kann ich aber ohne Receivergeschleppe im Schlafzimmer auch Buli schauen, das ist eine Gegenleistung, und ich verstehe die Notwendigkeit. Übrigens wird hierzu angegeben, dass diese Funktion (IP-Abgleich der Receiver) NICHT zu anderen Zwecken als Lizenzkontrolle verwendet wird. Okay, kann ich mit leben.

                                     

                                    Mit AdSmart wird PROFILING betrieben. Das ist analog zu den "Auswertung der Bestands- und Verkehrsdaten" durch den Mobilfunkprovider. Schonmal von der Hotline auf einen "tollen Deal" wie "Deine 5 Lieblingsnummern zum halben Preis für 5 Euro im Monat" angesprochen worden, weil 90% der Gespräche zu 5 Empfängern gehen? Woher weiß der Hotliner das, und was geht es ihn an? Denn dann ist der nächste Schritt, dass meine Dauertelefonate mit einem Inkassounternehmen (in Angelegenheiten einer völlig anderen Person, z.B. im Rahmen eines Betreuungsverhältnisses) zu einem Bonitäts-Warner führen. Und so weiter. Jaaaa, ich fühle mich beeinträchtigt. Also lasse ich das gar nicht erst zu.

                                     

                                    Und LEIDER führt die individualisierte Werbung nicht dazu, dass ich von Parship, Momondo und Smava verschont werde. Das wäre wiederum eine Gegenleistung, für die ich einwilligen könnte, *scnr*.

                                     

                                     

                                    Problem ist ja auch bei der Update-Einwilligung, dass selbst bei Widerspruch die zunächst gesammelten Daten bereits als legal gekennzeichnet sind und ich nur für die Zukunft widersprechen kann.

                                     

                                    jack66 schrieb:

                                     

                                    [...] Denkst Du wirklich, ein Unternehmen wie Sky ist datenschutzrechtlich nicht zu 100% abgesichert? Nix für ungut, ist nicht böse gemeint, aber Dein Halbwissen bzgl. der Paragraphen der DSGVO wird Dir nicht helfen. Du wirst eine Standardantwort von der Kundenbetreuung zurück bekommen und mehr nicht. Ach ja, vielleicht kann mir ja jemand erklären, was daran so schlimm ist, daß Sky meine TV Gewohnheiten für Marketingzwecke nutzt? [...]

                                     

                                    OK, wenn man Geheimnisträger beim BND, Staatsfeind Nr. 1, Steuerbetrüger in Milliardenhöhe o.ä. ist könnte ich verstehen, wenn man mit dem Datenschutz Probleme hat, aber ich gehe mal davon aus, daß der Starter dieses Thread nichts von dem ist.

                                     

                                    Ja, ich glaube, die sind nicht zu 100% abgesichert. Unabhängig davon ist das wohl bei den meisten so .>

                                     

                                    Mein Halbwissen... ja... persönlich nehme ich es nicht. Das Schreiben ist ja recht lax gehalten. Es reicht aber aus, die Intentionen deutlich zu machen. Übrigens bin ich seit langer Zeit DSB in einer Sozialbehörde und kann durchaus auch gerichtsfeste Briefe schreiben. Im Rahmen einer formellen Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde... hmmm:

                                    Die Alternative wäre also, den Text in feinstem Amtdeutsch zu verfassen. Allerdings mache ich mir diese Mühe erst einmal nicht, weil ich dafür dann die Stunden nicht abrechnen kann -> Sollte es zu einer juristischen Klärung kommen, darf das ein Fachanwalt auf Kosten meiner Rechtsschutz und am Ende mutmaßlich auf Kosten von Sky verfassen.

                                     

                                    Ansonsten, ja, bin ich "nichts von dem"

                                  • Re: Datenschutz-Fail beim SKY Q-Update
                                    jack66

                                    Man kann doch im Kundenbereich auf der Homepage seine persönlichen Datenschutzeinstellungen ändern. Du schreibst "mangels Zugangsdaten", konnte sich Deine Frau nicht registrieren? Wenn das so ist, kann man Sky nicht dafür haftbar machen. Im Kundenbereich kann man genau die von Dir genannten Punkte deaktivieren, somit wäre das Problem erledigt und dein Schreiben wäre hinfällig, genau wieser Thread hier. Ich fürchte, Sky wird bei der Antwort auch auf den Kundenbereich verweisen und schon ist das Thema juristisch gesehen für sie erledigt.

                                      • Re: Datenschutz-Fail beim SKY Q-Update
                                        onzlaught

                                        Nicht wirklich,

                                        dem Verlangen nach Komplettauskunft aller Daten ist trotzdem nachzukommen.

                                        • Re: Datenschutz-Fail beim SKY Q-Update
                                          forti42

                                          jack66 schrieb:

                                           

                                          Man kann doch im Kundenbereich auf der Homepage seine persönlichen Datenschutzeinstellungen ändern. Du schreibst "mangels Zugangsdaten", konnte sich Deine Frau nicht registrieren? Wenn das so ist, kann man Sky nicht dafür haftbar machen. Im Kundenbereich kann man genau die von Dir genannten Punkte deaktivieren, somit wäre das Problem erledigt und dein Schreiben wäre hinfällig, genau wieser Thread hier. Ich fürchte, Sky wird bei der Antwort auch auf den Kundenbereich verweisen und schon ist das Thema juristisch gesehen für sie erledigt.

                                          Im Kundenbereich auf der Homepage. Ja. Aber wenn ich auf der Arbeit bin und meine Frau ihre Serie schauen MUSS, dann klickt sie auch 20x auf OK, damit sie den Anfang nicht verpasst.

                                          Oder mein Enkelchen....

                                          Das ist dann mindestens keine juristisch einwandfreie Belehrung des Vertragsinhabers. Und nein, ich muss es nicht als mein Risiko betrachten, dass neue AGB bestätigt oder Datenübermittlungen (ohne direkte Abwahlmöglichkeit) erlaubt werden, wenn jemand meinen TV-Receiver benutzt. So weit kommt es noch...

                                           

                                          Sky kann NICHT nur auf den Kundenbereich verweisen, weil zwischen Receiveraktivierung und "Wegklicken" einige Zeit vergeht. Ich meine, die weisen sogar auf eine Frist hin, zu der das erst wirkt (bin ich mir aber nicht sicher).

                                          Und die Datensammlung in der Zwischenzeit ist durchaus diskutabel.

                                           

                                          UND: Nehme ich die Häkchen während der Anzeige auf dem TV über die Website weg, und starte ich den Receiver einfach neu, voila: Einwilligung per (einzig verfügbarer!) Option...

                                          Da hakt es...