22 Antworten Neueste Antwort am 28.09.2016 11:48 von kikixyz RSS

    Inkassoschreiben wegen nicht übernommener Adressänderung

    kikixyz

      Liebe Community,

       

      heute erhielt ich eine Email eines Inkasso-Unternehmens mit der Information, dass ich postalisch nicht erreichbar sei und mich umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen solle.

       

      Ich habe Sky vorab bereits zwei Mal über meinen zwischenzeitlichen Umzug informiert. Das erste Mal vor Ablauf meines Abonnements im Kundencenter (April 2016) und ein weiteres Mal telefonisch, bei Verhandlungen über ein neues Angebot (14.09.2016). Beim zweiten Mal wurde sogar ein neues Angebot unterbreitet, über welches ich mir noch Gedanken machen wollte. So verblieb ich mit der Kundenberatung, mir weitere Angebote zukünftig an meine neue Anschrift zu senden, damit ich auch die Chance habe, auf diese zu reagieren. Sky scheint die Adressänderung beide Male nicht übernommen zu haben, denn ein Anruf von soeben brachte die Erkenntnis, dass immer noch die alte Adresse im System vorliege und das Inkasso-Unternehmen wegen der ausgebliebenen Rücksendung der Hardware beauftragt worden ist.


      Davon ab, ist Sky sowohl meine Email-Adresse, als auch meine Telefonnummer bekannt, so dass die Angelegenheit auch auf alternativem Weg hätte geklärt werden können.

      Laut Kundenberater muss ich trotz weiterhin vorliegendem Interesse an einem Abo nun als erstes die Hardware zurücksenden, um weitere Kosten zu vermeiden.

      Ist jemandem schon mal ähnliches passiert? Muss ich mit weiteren Kosten durch das Inkasso-Unternehmen rechnen, obwohl ich meiner Informationspflicht nachgekommen bin? Blöd ist auch, dass ich das Abo jetzt nicht einfach erneuern kann, solange das Thema mit dem Inkasso-Unternehmen nicht geklärt ist.

      Viele Grüße,

      Christian

        • Re: Inkassoschreiben wegen nicht übernommener Adressänderung
          ibemoserer

          Warum hast du die Hardware denn nicht zurückgeschickt nachdem dein Abo im April geendet hatte?

           

          Nach Ende des Abos hat man 14 Tage Zeit die Geräte an Sky zu schicken. Wenn das nicht geschieht geht natürlich irgendwann die Mahnphase los.

           

          Hier ein Versäumniss oder Schuld bei Sky zu suchen ist schon weit hergeholt.

           

          Sendet man wie im Vertrag steht die Hardware mit einem Retourenaufkleber von Sky zurück und hat damit einen Nachweis für die Rücksendung ist die Sache erledigt.

           

          Macht man dies nicht hat man sich die Probleme selbst gesucht. Ein Inkassounternehemen wird sicherlich nicht umsonst arbeiten und ob du die Kosten dafür übernehmen musst steht auf einem anderen Blatt.

            • Re: Inkassoschreiben wegen nicht übernommener Adressänderung
              kikixyz

              Nun ja, ich suche nicht "die Schuld" bei Sky. Ich bin seit Premierezeiten Kunde und bisher war es immer so, dass nach Ablauf meines Abos immer ein weiterhin attraktives Angebot erhalten habe, so dass ich auch dieses Mal damit gerechnet habe. Der Umstand meines Umzugs hat aber trotz Änderung meiner Adressdaten Postrückläufer verursacht. Ich habe während dieser Zeit immernoch mit Kontaktaufnahme seitens Sky gerechnet.

              Es tut zwar nichts zur Sache, allerdings ist das Abo erst im Juli ausgelaufen und nun darf ich mich mit Geldeintreibern auseinandersetzen... :-(

               

              Nach Ablauf des Abos gibt es auch keine Möglichkeit mehr, sich online im Kundencenter anzumelden, um die Adressdaten zu überprüfen. Es ist halt ein unglücklicher Umstand auf Grund eines Umzugs...

                • Re: Inkassoschreiben wegen nicht übernommener Adressänderung
                  herbst

                  kikixyz schrieb:

                   

                  allerdings ist das Abo erst im Juli ausgelaufen

                  Ich ändere das mal um in: Dein Abo ist schon im Juli ausgelaufen und das hat die 14-Tage-Rückgabefrist der Geräte überschritten...

                  Als erstes müssen die Geräte zurück. Das restliche "Lehrgeld" musst du jetzt bezahlen...

                  • Re: Inkassoschreiben wegen nicht übernommener Adressänderung
                    ibemoserer

                    kikixyz schrieb:

                     

                     

                    Es tut zwar nichts zur Sache, allerdings ist das Abo erst im Juli ausgelaufen und nun darf ich mich mit Geldeintreibern auseinandersetzen... :-(

                     

                     

                     

                    Rücksendefrist für Hardware liegt bei 14 Tage und das hast du mit deinem Vetrag akzeptiert.

                     

                    Wenn dein Abo zum 31ten Juli beendet war ist aber schon eine sehr lange zeit Verstrichen ohne da du die Hardware zurückgeschickt hast.

                     

                    wie lange sollte sky deiner Meiung nach unntätig bleiben?

                     

                    Und da du dich jetzt mit " Geldeintreibern" auseinandersetzen musst ist deinem eigenen Verhalten zuzurechnen.

                     

                    Aber eventuell kann ein moderator noch was regeln. Aber so schnell wie möglich die Hardware verschicken und evnetuell das Inkassounternehemn davon in Kenntniss setzen.

                • Re: Inkassoschreiben wegen nicht übernommener Adressänderung
                  onzlaught

                  Auch von Juli bis jetzt ist es etwas länger, als Sky seine Geräte an Nicht-Kunden verleiht.

                   

                  Geräte ganz schnell zurückschicken und auf Kulanz hoffen.

                   

                  einfache Dinge die das Ganze im Vorfeld hätten verhindern können:

                  - ein Nachsendeantrag

                  - Gerätschaften direkt nach Aboende zurückschicken

                  - selber zu Aboende mal anrufen und nach Angeboten fragen

                   

                  Auch da wieder die interessante Frage,

                  wessen Eigentum die Geräte sind,

                  wenn Schadensersatz gezahlt wurde.

                  • Re: Inkassoschreiben wegen nicht übernommener Adressänderung
                    blackbeauty

                    Klar hätte er die Sky Hardware zurück schicken sollen, wenn er das Vertragsverhältnis komplett beenden wollte, aber er war ja noch in Verhandlungen. Und grundsätzlich finde ich das auch nicht das richtige Vorgehen von Sky, einem bis dahin zahlenden Kunden sofort das Inkassobüro auf den Hals zu hetzen. Grundsätzlich hat er ja die Adresse angegeben und die aktuelle Adresse hätte Sky sicherlich mit einem Anruf oder einer Mail auch kostenschonender und schneller raus bekommen. Sky meldet sich ja sonst auch telefonisch für neue Angebote. Ich finde das eine Frechheit von Sky, so mit gekündigten Abonnenten umzugehen.

                     

                    Und das man alles zurück schicken muss um das Abo zu verlängern ist Quatsch. Ich hab mein Abo auch 4 Wochen nach Vertragsende wieder verlängert und konnte mit der bestehenden Hardware Sky sofort wieder nutzen.

                      • Re: Inkassoschreiben wegen nicht übernommener Adressänderung
                        herbst

                        blackbeauty schrieb:

                         

                        Ich hab mein Abo auch 4 Wochen nach Vertragsende wieder verlängert und konnte mit der bestehenden Hardware Sky sofort wieder nutzen.

                        Kennst du die Empfehlung: Nicht ZU weit vom Gesetz entfernen.

                        • Re: Inkassoschreiben wegen nicht übernommener Adressänderung
                          herbi100

                          blackbeauty schrieb:

                           

                          Klar hätte er die Sky Hardware zurück schicken sollen, wenn er das Vertragsverhältnis komplett beenden wollte, aber er war ja noch in Verhandlungen.

                          Verhandlungen zählen überhaupt nicht, sondern nur der Abschluß.

                          Da ja wie hier bewiesen, jeder etwas anderes darunter versteht.

                          Bei Sky gibt es auch keine Verhandlungen, sondern nur Angebote, die ein Kunde annehmen oder ablehnen kann.

                          Darum ist "ich befinde mich in Verhandlungen" überhaupt nicht zutreffend, sonder klingt eher nach Ausrede.

                           

                          blackbeauty schrieb:

                           

                          Und grundsätzlich finde ich das auch nicht das richtige Vorgehen von Sky, einem bis dahin zahlenden Kunden sofort das Inkassobüro auf den Hals zu hetzen.

                          Nach Vielen Wochen, ja Monaten, kann man kaum von "sofort" sprechen, klingt eher so, als legst Du Dinge einfach so aus wie Du willst, um Sky die Schuld zuzuschieben.

                           

                          blackbeauty schrieb:

                           

                          Ich finde das eine Frechheit von Sky, so mit gekündigten Abonnenten umzugehen.

                          Sky findet es auch eine Frechheit, das manche es nicht schaffen innerhalb von 14 Tage Geräte die Ihnen nicht gehören zurückzuschicken. Ein Kunde hat auch Pflichten.

                           

                          blackbeauty schrieb:

                           

                          Und das man alles zurück schicken muss um das Abo zu verlängern ist Quatsch.

                          Man muss nicht alles zurück schicken, damit man verlängern kann.

                          Man muss seine Geräte nur zurückschicken, wenn man innerhalb von 14 Tagen nicht verlängert hat.

                           

                          blackbeauty schrieb:

                           

                          Ich hab mein Abo auch 4 Wochen nach Vertragsende wieder verlängert und konnte mit der bestehenden Hardware Sky sofort wieder nutzen.

                           

                          Ich bin auch schon bei Rot über eine Ampel gegangen, deshalb verteitige ich meine Tat aber nicht und schreibe hier, das es das normalste der Welt ist. Scheinst Dir gerne die Regeln so zu machen, das es für Dich passt. Ist zwar bequem für Dich, aber manche Unternehmen lassen sich das halt nicht gefallen.

                          Du hast halt trotz Deines Fehlverhalten Glück gehabt, ändert aber nichts daran, das Du Dich falsch verhalten hast, außer Sky hat Dir extra bestädigt, das Du sie behalten sollst.

                          • Re: Inkassoschreiben wegen nicht übernommener Adressänderung
                            kikixyz

                            Ich finde es auch ziemlich schade, nicht erst den direkten Kontakt zu einem bereits über 10 Jahre zahlenden Kunden zu suchen. Mit Empathie hat das nicht viel zu tun. Unabhängig davon, dass meine neuen Daten nicht übernommen werden könnten, hat mich das Inkasso-Büro schließlich auch über die bei Sky hinterlegte Email-Adresse erreicht.

                            Zwischenzeitlich habe ich beim Inkasso-Büro angerufen, meine Adressdaten angegeben und über mein Rücksendevorhaben informiert. 70,30 Euro, werden wohl zu meinen Lasten gehen...

                          • Re: Inkassoschreiben wegen nicht übernommener Adressänderung
                            kikixyz

                            Hier ein kleines "follow up", um den Thread abzuschließen:

                            Sky hat sich heute persönlich gemeldet und bittet die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Sobald der Wareneingang des Rückversands verbucht sei, werde man die Forderung über das Inkasso-Büro zurückziehen.

                             

                            Danke an alle Diskussionsbeteiligten und auch an Sky für das Entgegenkommen in dieser Sache!