1 Antwort Neueste Antwort am 19.02.2016 10:28 von Ulrike R. RSS

    WLAN-Modul abgerechnet

    glenn

      Letztes Jahr (30. November) habe ich meinen Vertrag telefonisch verlängert. Mir wurde dazu noch die 2 TB-Festplatte (bislang hatte ich die 320 GB-Version) kostenfrei angeboten. Außer der Aktivierungsgebühr von 20 Euro sollten ansonsten keine weiteren einmaligen Kosten entstehen. Soweit war ich sehr zufrieden. Die Vertragsverlängerung erfolgte dann problemlos. Ich erhielt die neue Festplatte mit einem WLAN-Modul das ich nicht kannte und auch nicht benötigte (mein Receiver ist per Netzwerkkabel angeschlossen). Ich dachte mir aber nichts dabei, wahrscheinlich erhält man das Gerät standardmäßig mit der neuen Festplatte. In der Dezemberabrechnung wurde dann die Aktivierungsgebühr berechnet, sowie der neue Monatspreis. Bis dahin ist auch alles reibungslos gelaufen.

       

      In der Januarabrechnung (5. Januar) war auf einmal in der Abrechnung ein WLAN-Modul über 39 Euro zu finden. Ich war sehr überrascht, wurde mir das telefonisch doch bisher verschwiegen (bei der Vertragsverlängerung war eben nicht die Rede davon). Ich wunderte mich außerdem, dass diese Kosten erst eine Abrechnung später zu finden waren (ein Schelm der Böses dabei denkt, aber dazu komme ich noch).

       

      Am 7. Januar schrieb ich direkt dem Sky-Service per Kontaktformular, dass ich das WLAN-Modul nicht benötige und auch nicht möchte. Die Kosten wollte ich natürlich nicht tragen. Eine Antwort daraufhin erhielt ich nicht, weswegen ich zwei Wochen später bei der Sky-Hotline angerufen habe um dies zu klären. Der Service-Mitarbeiter versicherte mir, ich müsse das WLAN-Modul nur zurückschicken und mir würden die 39 Euro gut geschrieben. Super Service, habe ich mir dann noch gedacht und schickte das WLAN-Modul umgehend zurück.

       

      Noch mal ca. zwei Wochen später bekam ich eine E-Mail als Antwort auf meine ursprüngliche Frage (einen Monat zur Beantwortung der E-Mail über das Kontaktformular ist auch eine stolze Wartezeit) in der mir gesagt wurde, dass die Widerrufsfrist überschritten ist und keine Gutschrift erfolgen kann. Nun war ich dann doch verärgert, weil ich annahm, das Thema bereits geklärt zu haben. Ich rief also gestern wieder an. Nun erklärte man mir, dass ich direkt innerhalb der zwei Wochen nach dem 30. November hätte widerrufen müssen. Man sagte mir außerdem, dass ich hierüber über die Vertragsverlängerung und eben auch über das WLAN-Modul eine Auftragsbestätigung erhalten haben müsste in der die zusätzlichen Kosten aufgeführt gewesen sind. Da ich im Büro war, konnte ich erst gestern Abend nachsehen, in welcher Auftragsbestätigung dies erwähnt sein soll. Leider blieb meine Suche nach der Auftragsbestätigung erfolglos. Nach einem weiteren Anruf wurde mir mitgeteilt, dass diese per E-Mail zugeschickt wurde, ich habe aber keine E-Mail erhalten (und ich bin sehr penibel was die Aufbewahrung von Briefen wie E-Mails angeht).

       

      Und nun bin ich gelinde gesagt ziemlich verärgert was das Thema angeht:

       

      • Wieso sicherte man mir telefonisch am Anfang zu, dass keine Kosten, außer der Aktivierungsgebühr entstehen?
      • Weshalb erhielt ich keine Auftragsbestätigung per E-Mail? Ich habe gestern den Service gebeten mir direkt das Dokument noch mal zuzusenden, bislang erhielt ich nichts.
      • Wieso war das WLAN-Modul nicht schon auf der ersten Abrechnung zu finden?
      • Wieso wurde beim ersten Anruf versichert, dass ich das WLAN-Modul nur zurücksenden müsste und das Geld gut geschrieben bekomme?
      • Wer ist eigentlich in der Beweispflicht, dass der Vertragspartner eine E-Mail verschickt respektive erhalten hat?

       

      Mir geht es hier mehr um das Prinzip als um die 39 Euro. Vor allem um das Hin und Her in den Aussagen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

       

      Aus Trotz habe ich nun gestern gesagt, das sie mir das WLAN-Modul halt zusenden sollen. Ich kann zwar überhaupt nichts damit anfangen, aber es ist ja immerhin bezahlt. Da besitze ich das ja dann lieber.

       

      Wenn Sky so eine Masche einige Male durchzieht, kann man auch hier recht gemütlich das Geld eintreiben.