6 Antworten Neueste Antwort am 11.01.2016 19:10 von Ulrike R. RSS

    Sky hat höheren Vertrag als vereinbart abgeschlossen

    lars10

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      ich bin über das Vorgehen von Sky in meiner Vertragssache zutiefst verärgert.

      Am 31.10.2015 lief mein bisheriges Sky-Abonnement, nach ordnungsgemäßer Kündigung meinerseits, bei Sky aus. Ich war zu dem Zeitpunkt ein wirklich zufriedener Kunde, so dass ich mich am 01.11.2015 entschied, den Vertrag zu den bestehenden Konditionen zu verlängern. Im Vorfeld habe ich eine Vielzahl von Anrufen und schriftlichen Nachrichten zu einer möglichen Vertragsverlängerung von Sky erhalten.
      Ich sprach also mit einer freundlichen Dame am Telefon, die mir relativ schnell zusagte, dass der Vertrag zu den bisherigen Konditionen (34,99 Euro/ Monat) verlängert werden könnte. Diesen Vorschlag, der den meisten vorher eintreffenden Angeboten entsprach, stimmte ich zu.

      Der eigentliche Schock erreichte mich dann am 08.12.2015, als unverständlicherweise plötzlich 128,13 Euro von meinem Konto abgebucht wurden. Dieser Betrag setzte sich aus zwei Monatsabschlägen von 54,99 Euro und einer Aktivierungsgebühr zusammen, also nicht, wie am Telefon abgesprochen. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich keine Vertragsbestätigung zu meinem neuen Abonnement erhalten.
      Ich rief also erschrocken wieder bei Sky an, hing minutenlang in der Warteschleife, um dann zu erfahren, dass ich mein Anliegen schriftlich einbringen müsste.
      Auf diese Nachricht habe ich nie eine Antwort erhalten, vielmehr habe ich in den folgenden Tagen und Wochen mehrfach angerufen, um anschließend von den Sky- Kollegen im Callcenter zu erfahren, wie der aktuelle Vertragsstand ist, der mir längst bekannt war.
      Am 22.12.2015 habe ich daraufhin endlich die Vertragsbestätigung zu dem am 01.11.2015 abgeschlossen neuen Vertrag erhalten, samt Widerrufsbelehrung. Diesen Widerruf, gültig am Erhalt der Vertragsbestätigung, habe ich sofort zu Sky zurückgeschickt. Hier kam die Rückmeldung, dass dieser nicht mehr fristgerecht sei.
      Ich habe darauf weitere schriftliche Nachrichten am 22.12.2015, am 28.12.2015 und am 05.01.2016 (zwei per Einschreiben!) an Sky versendet, leider ohne Rückmeldung. Meine Bitte an Sky war an dieser Stelle, mein Vertragstelefonat vom 01.11.2015 auszuwerten, da meines Wissens alle Telefonate aufgezeichnet werden.

      Ich habe aktuell ein erstes Telefonat mit meiner Rechtsschutzversicherung geführt, da ich langsam am Ende meiner Geduld angelangt bin. Der Anwalt dort bestätigte mir, dass es sich um einen gültigen Widerruf meinerseits handelt, da die Mitteilung der Vertragsbestätigung am 22.12.2015 den Fristbeginn mitteilt. Außerdem gab er mir den Rat, sämtlichen Lastschriften zu widersprechen, was ich getan habe und weshalb bereits gestern die erste Mahnung eintraf.

      Heute habe ich die Unterlagen einem Anwalt übergeben.

       

      Was kann ich noch tun?

       

      Freundliche Grüße
      Lars Postler