3 Antworten Neueste Antwort am 09.09.2018 17:19 von Daniela H. RSS

    Vertragsumstellung auf SkyQ, telefonisch angegebene Kosten stimmen nicht, keine Vertragsbestätigung

    benergy85

      Hallo zusammen,

       

      ich versuche es jetzt noch auf diesem Weg, während ich auf die schriftliche Kündigungsbestätigung aus dem Hause "sky" warte.

       

      Folgendes hat sich zugetragen:

       

      1. Ich hatte einen reduzierten Paketpreis von 36,99 €, habe vergessen zu kündigen und habe demnach im ersten Monat nach der automatischen Verlängerung den Standartpreis von 76,99 € zahlen müssen. So gut so schlecht. Mein Problem.

       

      2. Am 03.07.2018 hat mich die "sky"-Hotline angerufen und mir eine Umstellung auf "skyQ" angeboten. Ich würde einen neuen Receiver erhalten und mein Paketpreis würde ab 08.2018 auf 42,99 € angepasst werden, vorausgesetzt, ich stimme zu. Da ich bislang alles mit "sky" telefonisch geklärt habe und damit auch noch keine Probleme hatte, habe ich zugestimmt. Über die Pauschale für den Hardwaretausch von 12,90 € wurde ich informiert. Alles gut soweit.

       

      3. Am 05.07.2018 hat mir "sky" den neuen Receiver zugeschickt (Datum steht auf dem Schreiben, welches dem neuen Receiver beigefügt war). Eine weitere Vertragsbestätigung habe ich nicht erhalten.

       

      4. Ich habe den "skyQ"-Receiver angeschlossen und hab gedacht, alles geht seinen Weg weiter, so wie bisher.

       

      5. Am 07.08.2018 hat "sky" einen Betrag in Höhe von 95,59 € von meinem Konto abgebucht. Ich habe mich gewundert, aber wie das immer so ist, das Ganze anfänglich nicht näher hinterfragt.

       

      6. Heute hatte ich Gelegenheit, bei "sky" anzurufen und zu erfragen, wie sich der erhöhte Betrag von 95,59 € zusammensetzt und ob dies einmalig ist, oder ob das wohl so bleibt. Auskunft 1: Das bleibt so. Ich habe telefonisch versucht zu erklären, dass dies nicht sein kann, dass dies nicht der Preis ist, der vereinbart bzw. kommuniziert worden ist. Das wäre zwar alles furchtbar traurig, aber eben nicht zu ändern, es würde bei den 95,59 € bleiben, weil die Aufschaltung von "skyQ" auf den Paketpreis von 76,99 € gerechnet werden würde. Na toll.

       

      7. Habe bei der kostenlosen Kündigungshotline angerufen und bin irgendwo anders herausgekommen. Ich wurde darauf hingewiesen, ich solle doch die telefonische Kündigungsnummer anrufen. Auf meinen Hinweis, dass ich das getan habe, fragte man verwundert "Und dann sind Sie bei uns rausgekommen?" - Ja. Die Telefonnummer der Kündigungshotline abgeglichen und darauf meinte die Dame, dass sie für mich die Kündigung hinterlegen würde. Weiterhin wurde ich gefragt, warum ich der Vertragsbestätigung nicht widersprochen habe. Na weil ich keine bekommen habe. Ich habe nur den neuen Receiver bekommen. Ich habe auch sämtliche Unterlagen aus dem Paket noch. Warum ich ausgerechnet die Vertragsbestätigung hätte wegschmeißen sollen, konnte mir die Frau auch nicht sagen. Nun ja. Aufgelegt.

       

      8. Mir ist aufgefallen, dass ich vergessen habe, um eine schriftliche Kündigungsbestätigung zu bitten. Diese brauche ich aber, damit ich damit zum RA gehen kann. Also erneut angerufen, um die schriftliche Bestätigung gebeten und die Zusage darüber erhalten. Mittlerweile ist als Kündigungsdatum in "mein sky"-Bereich der 30.06.2019 hinterlegt. Das ist ja auch schon mal was.

       

      Nun stellt sich mir nachwievor die Frage: Wie soll ich Vertragsunterlagen widersprechen, wenn ich den Inhalt nicht kenne? Warum erhalte ich telefonisch die Information, dass ich nach der Umstellung monatlich 42,99 € zahlen muss und ich nur aufgrund des Preisvorteils zusage? Ich meine, ich lebe auf dem Land. Wir haben hier keine Internetleitung. Nur über LTE in einem teuren Datenvolumenpaket. Das bedeutet, ich kann die "on demand" Produkte nicht nutzen, weil es die Leitung nicht hergibt. Ich habe keine UHD-fähigen TV, kann also auch dieses Feature nicht nutzen. Daher habe ich der Umstellung nur aufgrund des Preisvorteils (42,99 € statt 76,99 € monatlich) zugestimmt und nun kann sich niemand mehr daran erinnern?

       

      Auch wenn es sich hier in der Community anders liest, ich konnte diese (wohl bekannten) Vorgehensweisen von "sky" bislang nicht bestätigen und bin einigermaßen entsetzt (so geht einem das wohl, wenn man das erste mal mit solch einer Siutation konfrontiert ist).

       

      Hatte dieses Problem auch schon jemand anders? Hat jemand hilfreiche Tipps, wie ich gegen diese Vorgehensweise vorgehen kann? In der kommenden Woche sollte ja die schriftliche Kündigungsbestätigung kommen und mit der kann ich dann zum Anwalt, aber wenn ich keine Vertragsbestätigung habe, kann ich halt auch wenig vorweisen?! Also wie kann ich es am geschicktesten anstellen? Die Tatsache, dass ich die Schreiben aus dem Receiverpaket habe, wird wohl als Argument nicht ausreichen

       

      Nun, viel Text. Ich weiß. Vielleicht hat ja trotzdem jemand genügend Ausdauer und hat es bis hier her geschafft und kann mir evtl. noch Tipps geben. Gerne auch andere Threads verlinken. Vielleicht habe ich ja in meiner Wut etwas wichtiges bei der Vorabsuche übersehen.


      Danke und LG