2 Antworten Neueste Antwort am 24.08.2018 09:12 von helmet24 RSS

    Sterbefall Kündigung Vorgang

    helmet24

      Hallo,

      mein Vater ist vor 18 Monaten gestorben.
      Wir haben 10 Monate später Sky gekündigt, aufgrund dieses Sterbefalls.
      Wir gingen davon aus, dass Sky ab dem Zeitpunkt der außerordentlichen Kündigung auch keine Gebühren mehr verlangen wird.

      Es  kam eine Bestätigung von Sky, dass der Vertrag nach Ablauf der Kündigungsfrist in 8 Monaten aufgelöst wird.
      Ich vermutete im positiven Sinne, der Sky Mitarbeiter hat einfach überlesen, dass die Kündigung wegen eines Todesfalles war.
      Wir wollten uns nicht aufregen und beließen es bei der normalen Kündigungsfrist.

      Jetzt 4 Wochen vor Ablauf der normalen Kündigungsfrist kommt erst die Aufforderung eine Sterbeurkunde abzugeben.

       

      Also doch kein Überlesen sondern die kalkulierte Absicht von Sky die 8 Monate Beiträge noch zu kassieren und vielleicht jetzt sogar weitere 24 Monate falls wir nicht reagieren?

       

      Wir waren entsetzt in der Familie und bei Bekannten von diesem Verhalten.

      Ich hab den Receiver jetzt vor 3 Wochen zurückgeschickt ohne Sterbeurkunde, aber mit der Kündigungsbestätigung vor 8 Monaten,
      mit der Bitte um eine Bestätigung des Erhalts.

      Natürlich warten wir auch noch auf die Bestätigung bis heute.


      Ich finde den ganzen Vorgang ziemlich skrupellos und traurig von Sky.

        • Re: Sterbefall Kündigung Vorgang
          geissbock78

          Erstmal Herzliches Beileid.

          Den Vorgang als solches kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Ihr habt erst 10 Monate nach dem Sterbefall gekündigt?

          Und dann aber plötzlich auf außerordentliche Kündigung berufen?

          Sollte der Vertrag sich verlängern dann maximal um 12 Monate aber ich denke dies lässt sich noch umgehen.

          Würde dringend Kontakt mit Sky aufnehmen.

            • Re: Sterbefall Kündigung Vorgang
              helmet24

              Hallo und vielen Dank,

              wir haben in der Tat ein Jahr und mehr gebraucht um nach dem Sterbefall alles zu ordnen.
              Ich glaube da sind wir auch keine Ausnahme. Wir haben ja nicht mal rückwirkend Erstattung von Sky gefordert,

              Ich verstehe nicht warum wir nochmal mit Sky Kontakt aufnehmen sollen. 
              Sky ist bei der Kündigung nicht auf unseren Sterbefall eingegangen und sendet auch jetzt keine Bestätigung für die Rückgabe des Receivers, trotz Anfrage. Ich befürchte sogar, jeder weitere Kontakt überfordert Sky bei diesem Vorgang, um nicht zu sagen, nutzt Sky aus um weitere Gebühren zu bekommen.
              Wir haben ja die ordentliche Kündigungsbestätigung von Sky vor 8 Monaten und auch den Receiver zurück geschickt. 

               

              Ich kann Fehler und Missverständnis durchaus verstehen,
              aber erst 7 Monate nach einer Kündigung die Sterbeurkunde zu verlangen, mit dem Hinweis, die Vertragsauflösung sei sonst nicht gültig, obwohl in vier Wochen sowieso die normale Kündigung endet, deutet doch sehr auf  Vorsatz hin.


              Für uns ist der Vorgang erstmal gegessen, allerdings mit Kopfschütteln.
              Sollte Sky nächsten Monat weiterhin Geld abbuchen, müssen wir allerdings Handeln.