2 Antworten Neueste Antwort am 17.12.2015 13:17 von ibemoserer RSS

    Falsche Beratung am Telefon

    axe79

      Hallo

      Ich habe vor genau einem Jahr ein Sky Abo telefonisch nach meiner vorherigen Kündigung zum vergünstigtem Preis abgeschlossen. Im Angebot war die Rede von 24 Monaten vergünstigt! Jetzt bekomme ich ein Schreiben in dem steht, dass die 12 Monate vergünstigtes Film Paket abgelaufen sei und ich nun plötzlich für viel weniger Leistung 58 Euro im Monat zahlen muss! Ich habe daraufhin den Vertrag außerordentlich gekündigt, da mir am Telefon falsche Angaben gemacht wurden! Ein Schreiben dazu, in welchem dieser Sachverhalt steht, habe ich nie erhalten, denn so hätte ich das Angebot nicht angenImmen.

      Sky schrieb mir nun, dass ich das nächste Jahr komplett den höheren Preis zahlen muss, das Selbe sagt mir die Hotline. Ich habe Sky den Vorschlag gemacht, mir ein aktuelles Angebot zu machen, dann bin ich bereit wieder für zwei Jahre zu bleiben. Sky bleibt stur.

       

      Muss ich den Fall nun über einen Anwalt laufen lassen, und Sky hat langjährige Kunden nicht mehr nötig?

       

      Ich würde mich sehr freuen, wenn mir Jemand helfen könnte

       

      Lieben Dank

        • Re: Falsche Beratung am Telefon
          durchblick

          axe79 schrieb:

           

          ... Muss ich den Fall nun über einen Anwalt laufen lassen, ...

          Kann man machen, oder

          axe79 schrieb:

           

          .... Ein Schreiben dazu, in welchem dieser Sachverhalt steht, habe ich nie erhalten, ...

           

          du forderst das Schreiben an, das würde übrigens auch ein RA machen.

            • Re: Falsche Beratung am Telefon
              ibemoserer

              Wo ist das Problem?

               

              Du sagst das Sky dir Geld für ein Abo abbucht das du so nie angenommen hast.

               

              Auch bei einem telefonisch abgeschlossenen Vetrag musst du einen Vertrag zugeschickt bekommen inklusive Widerrufvereinbarung und AGB.

               

              Außer der Sky Mitarbeiter hat dir dein Widerrufrecht am Telefon vorgelesen, dich auf eine Sprachaufnahme diese Vorlesens hingwiesen und dich mit einem" Ja" deiner Zustimmung aufgefordert hat.

               

              So muss laut Gesetzgeber eine telefonischer Vertrag abgewickelt werden. Natürlich musst du auch eine Abschrift dieses Vertrages zugeschickt bekommen.

               

              Ich würde Sky das Sepamandat entziehen, deine Bank darüber informieren keine weiteren Abbuchungen von Sky zuzulassen und abwarten.

               

              Du musst dann allen kommenden Mahnungen widersprechen mit Hinweis über sie Sachlage. Falls ein Inkassounternehmen sich meldet kannst du dich hier vorher einlesen:

               

              So wehren Sie unberechtigte Forderungen von Inkassofirmen aus Abzocke ab - Unternehmensrecht & Wirtschaftsrecht - elixir…

               

              Sky muss dann irgendwann wenn sie auf das Geld pochen wohl oder über eine Hauptforderung vor Gericht erwirken.

               

              Dazu wird es nicht kommen. Ein Gespräch mit der Verbraucherzentrale wäre auch zu empfehlen.