9 Antworten Neueste Antwort am 23.02.2018 00:19 von kalanndok RSS

    Mahnungsgebühren zum gekündigten Sky Ticket

    benzo

      Hallo Liebe Community,

       

      wie mir schein bin ich einer derjenigen Leute, die im November die Zahlung ihres frühzeitig gekündigtes Monatsticket zurückgezogen haben und jetzt mit einer Mahnung sich Beglückwünschen können.


      Zu meiner Situation: Ich habe im September und im Oktober das Sky Ticket Angebot wahrgenommen und zum November ca. 10 Tage vor Monatsende und damit rechtzeitig in der Kündigungsfrist meine Kündigung eingereicht. Wie manche schon mitbekommen haben, hatte Sky ein "kleines" Problem mit dem Einzug der Zahlungen, weshalb bei einigen gekündigten Verträgen trotzdem abgebucht wurde.

      Da ich hier mein Geld korrekter Weise zurückgeholt habe, die ich vor der Mail und des bekannt werden des Problems getätigt habe, eine Mahnung in meinen Briefkasten.


      Wie kann ich hier weiter vorgehen?

        • Re: Mahnungsgebühren zum gekündigten Sky Ticket
          Sanny G.

          Hallo benzo,

          wenn eine Rückbuchung bzw. Rücklastschrift vorgenommen wird, beginnt immer automatisch der Mahnlauf und es entstehen weitere Kosten. Man sollte dann Kontakt aufnehmen.

          Ich schaue mir dies in Deinem Fall natürlich gern näher an. Sende mir entsprechend bitte Deine Kundennummer per privater Nachricht zu.

          Anleitung für eine Privatnachricht: https://community.sky.de/docs/DOC-1005 (Antworte nicht auf die E-Mail, sondern gehe über das Web auf mein Profil.)

          VG, Sanny

          • Re: Mahnungsgebühren zum gekündigten Sky Ticket
            daswerdenwirjasehen

            Hallo benzo,

             

            ich bin genau wie Du auch betroffen. Gleiches Schema bis auf das ich nicht zurückgebucht habe da ich genau das befürchtet habe was Dir passiert ist bezüglich Inkasso.

             

            Nachdem bei mir am 03.02.2018 seitens Sky ungerechtfertigter weise auch abgebucht wurde habe ich mal gegoogelt und zig Einträge gefunden wo genau das beschrieben wurde.

             

            Anstatt mich aber mit Sky in irgendeiner Form auseinanderzusetzen um dann eventuell weiter abgezockt zu werden oder mir trotz Rechtsschutzversicherung einen Anwalt zu nehmen habe ich das Problem jetzt an die Staatsanwaltschaft per Anzeige bei der Polizei nach $263 weitergegeben. Ich habe vor einer halben Stunde sämtliche Unterlagen (Ausdrucke meiner e-mails an service@sky.de mit fristgerechtem Widerruf, Kündigung und eindeutiger Willenserklärung das nicht abgebucht werden darf, die darauf folgenden Automatischen Antworten von Sky als Nachweis das meine Mails angekommen sind, sowie Links zu Foren wo sich zig Leute über ungerechtfertigte Abbuchungen bei Sky Ticket äussern) dem bearbeitenden Komissar bei der Kripo übergeben.

             

            Ich empfehle Dir genau so zu verfahren. Du solltest auch wie ich Links zu Forenbeiträgen beifügen damit der Staatsanwalt ein öffentliches Interesse erkennt. Aber nur Links, keine ausgedruckten Beiträge da Du sonst eventuell gegen geltendes Datenschutzgesetz verstösst. Ansonsten könnte es passieren das daß Verfahren wegen Geringfügigkeit eingestellt wird.

             

            Ich möchte aber Sky vor Gericht haben damit ich, wie in meinem Mails an Sky angekündigt, nach gewonnenem Prozess  die Presse, Foren und die Verbraucherschutzzentralen der Bundesländer mit dem Aktenzeichen des Urteils informieren kann.

             

            An alle; Wenn ihr fristgerecht gekündigt oder widerrufen habt und den Verlauf zu 100 % belegen könnt, gebt nicht klein bei. Zeigt das an ! Schlagt Euch nicht mit dem "Service" von Sky rum. Das kann nur zu Euren Ungunsten ausfallen.

             

            Sofern dieser Beitrag oder mein Konto nicht gelöscht wird halte ich Euch auf dem laufenden.

             

            Viele Grüße

             

            An Sky: Ich habe einen Screenshot meines Beitrags gemacht. Im Falle einer Löschung, Änderung oder Manipulation in irgendeiner Form wird dieser Beitrag am kommenden Wochenende überall verteilt, Facebook, Twitter, Instagram etc.

              • Re: Mahnungsgebühren zum gekündigten Sky Ticket
                benzo

                daswerdenwirjasehen

                 

                Erstmal vielen Dank für deine Nachricht!

                 

                Ich werde es zuerst über diesen Weg versuchen. Falls keine Einsicht auf Seiten Sky ist, bin ich nicht abgeneigt diesen Weg zu gehen.

                 

                @sanny

                 

                Danke für die Nachricht!

                 

                Zur Klarstellung: Wenn Sky ein Fehler bei der Abbuchung macht, sollte sich Sky bei mir melden und nicht umgekehrt!

                Natürlich verstehe ich, dass der Mahnlauf angeht, aber von seitens Sky sollte erst überprüft werden, wo der Fehler aufgetreten ist.

                 

                LG benzo

                  • Re: Mahnungsgebühren zum gekündigten Sky Ticket
                    galaxis56

                    Hi benzo,

                     

                    kling ja nicht gut, ich hoffe, du hast Sanny schon per PN angeschrieben. Sie kann das für dich klären, auf sie ist Verlass.

                     

                    Du hast ja geschrieben, dass es ein Problem gab, das viele andere Kunden auch betroffen hat. Mir ist das auch bekannt. Das eingentliche Problem ist jedoch nicht das Buchungssystem von Sky, sondern die Eintragung der Kündigung hat in diesem Fall versagt. Dadurch ist für das Buchungssystem das Abo noch aktiv, und es wird weiter abgebucht. Und da die Abbuchung ja nicht fehlerhaft war, konnte man auch keine Mitteilung über eine fehlerhafte Buchung schicken. Der Feher war ja, dass die Kündiungen nicht automatisch hinterlegt wurden.

                     

                    Wenn du nun zurück buchst, reagiert auch das Buchungssystem automatisch mit einem Mahnbrief und stellt die Rücklastschriftgebühr der Bank von 3,50 und die Mahngebühr von 1,20 Euro in Rechnung. Eine Rückbuchung ist bei diesem Buchungssystem von Sky die denkbar unglücklichste Lösung, da alles automatisch läuft und kein menschliches Wesen von Sky davon etwas mitbekommt.

                     

                    Du kannst dir aber sicher sein, dass es geklärt wird und du keine finanziellen Einbußen hast.

                    • Re: Mahnungsgebühren zum gekündigten Sky Ticket
                      Sanny G.

                      Hi, bevor es hier weitere Spekulationen oder Diskussionen gibt, erkläre ich den Ablauf nochmals stichpunktartig:

                       

                      1. Natürlich ist es nicht schön, wenn mal ein Fehler passiert. Das tut uns (Sky) auch leid. Man kann aber in der Regel alles klären.

                      2. Wenn man eine Rücklastschrift vornimmt, beginnt immer ein Mahnprozess und das völlig automatisch. (Es ist also nicht nur bei Sky so.)

                      3. Da alles automatisiert abläuft, weiß entsprechend kein Kundenberater, ob ein Fehler passiert ist. -> Der Kunde bekommt also eine Zahlungserinnerung.

                      4. Man sollte sich dann als Kunden melden, denn wie ja schon geschrieben, lässt sich in der Regel alles klären.

                      5. Nach Einsicht in die Daten kann benzo dieses Anliegen nun als erledigt betrachten. Er muss auch nichts mehr zahlen.

                       

                      -> Ergo: Fehler sind natürlich für beide Seiten nie angenehm, aber durchaus besprechbar.



                      daswerdenwirjasehen: Wenn ich auch in Deinen Fall eine Prüfung vornehmen soll, schreibe mich einfach per PN an.

                        • Re: Mahnungsgebühren zum gekündigten Sky Ticket
                          daswerdenwirjasehen

                          Hi Sanny G,

                          Dein Einsatz ist löblich aber nein Danke ! Das möchte ich jetzt bis zum Ende durchziehen. Es geht mir nicht um die 10 € sondern um das System.

                           

                          zu 1. Ich gebe Dir Recht, Fehler können passieren. Jedoch die Anzahl (Zig Tausende in verschiedenen Bewertungsportalen, Verbraucherschutzforen, hier etc.) lässt anderes als Fehler vermuten.

                           

                          zu 2. Seltsamerweise funktioniert hier der Automatismus zu 100 %. Das dies nicht nur bei Sky so ist glaube ich, allerdings kommt es bei anderen Netflix, Amazon wesentlich seltener vor und das bei einem massiv grösseren Kundenstamm. Außerdem informieren die genannten Firmen auch von sich aus die Kunden/Öffentlichkeit und entschuldigen sich und warten nicht ob dem Kunden was auffällt ansonsten ab unter den Teppich.

                           

                          zu 3, Ich empfehle dringendst einige Prozesse, Abläufe bei Euch über Bord zu werfen oder zumindest "kundenfreundlicher" zu gestalten. Nein, damit meine ich nicht generell säumige Zahler oder Leute die zu spät kündigen zu "verschonen". Was Euch vertraglich zusteht sollt Ihr auch bekommen. Alles andere (z.B. Plötzlich aufauchende, nicht gewollte Zusatzabos oder Vertragsverlängerungen nach Kundendienstgespräch, angeblich nicht erhaltene, zurückgesendete Hardware, unberechtigte bzw. ungerechtfertigte Abbuchungen usw. usf) ist ein No Go.

                           

                          zu 4. Siehe Punkt 2 und 3. Normalerweise wird doch ein Kundenkonto geführt was zu einem bestimmten monatlichen Zeitpunkt ausgeglichen sein muss da ansonsten der automatisierte Mahnprozess stattfindet. Sollte das Konto aus welchem Grund auch immer ein Habensaldo aufweisen gibt es keinen Automatismus der das Haben über 0 automatisch zurück überweist ? Aha, nicht gerade "seriös" zu meinen der Kunde meldet sich und übernimmt die Arbeit Eurer Buchhaltungsabteilung. Auch ein No Go.

                           

                          zu 5. Das freut mich für benzo und gut gemacht Sanny G.

                           

                           

                          Also wenn ich meine bisherige Premiere und Sky Erfahrungen hier niederschreiben würde hätte ich einen halben Groschenroman vor mir. Und nie war es ein Verschulden meinerseits.

                           

                          Premiere behauptete 9 Monate nach ordentlichem Vertragsende sie hätten die DBox-Karte nicht zurückbekommen und wollten 35 €, ich hatte dann Stundenlang den winzigen Rückschein gesucht, gefunden habe ich ihn unter einem AC/DC Konzertticket  an der Pinwand. Aufgrund des Rückscheins wurde dann behauptet das hätte ja sonstwas sein können. Ging nur mit Rechtsanwalt, der hat auf Beweisumkehr gepocht. Premiere zeigte sich mir gegenüber dann "kulant".

                           

                          Und jetzt aktuell die unberechtigte Abbuchung obwohl ich überpünktlich gekündigt habe und eindeutig in meiner Mail den weiteren Zugriff auf mein PayPal Konto untersagt habe. Daraufhin Online-Anzeige bei der Polizei NRW gestellt, Mails rausgesucht, ausgedruckt, chronologisch geordnet, Ablauf minutiös handschriftlich auf der Anzeige geschildert, zur Dienststelle des Sachbearbeiters bei der Polizei gefahren, Parkuhr gefüttert, den mir von der Polizei zugeschickten Anzeigebogen mit allen Dokumenten persönlich übergeben und noch gut 40 Minuten alles erläutert.

                           

                          Alles in allem sind mir nicht zu unterschätzende Arbeit und Kosten entstanden, abgesehen davon das mir das tierisch auf die Nerven gegangen ist.

                           

                          Letztendlich ist die Schuld ist bei dem zu suchen der meine Mail vom 17.12.2017 an service@sky.de gelesen und ignoriert oder nicht gelesen hat. Egal wer da in der Abteilung sitzt, vielleicht sollte man die Leute besser schulen und besser bezahlen. "If you pay peanuts, you get monkeys" und dann kommt genau sowas dabei raus !

                           

                          Viele Grüße

                          • Re: Mahnungsgebühren zum gekündigten Sky Ticket
                            kalanndok

                            Zu 2 kann ich nur dagegenhalten:

                            Bei einem gekündigten Vertrag wird bei mir der Mandatsreferenz-Sperren-Prozess und zwar vollautomatisch. Und eine gesperrte Mandatsreferenz bucht gnadenlos zurück. Und zwar ebenfalls vollautomatisch. Das ist MEIN (übrigens vollautomatisches) Kommunikationsmittel einem ehemaligen Vertragspartner eine außervertragliche Abbuchung mitzuteilen.

                             

                            Automatismen sind schon was feines