24 Antworten Neueste Antwort am 10.01.2018 19:55 von justaquestion RSS

    angeblich Widerrufsfrist versäumt?

    justaquestion

      Hey,

       

      ich habe bei Sky einen Vertrag abgeschlossen, der als Vertragsdatum den 17.12.2017 hat.

      Bestellt wurde damals online die Smartcard und der Sky+ Pro Receiver. Geliefert wurde aber nur die Smartcard, die mir so natürlich nichts nützt. Also am 17.12.2017 bei Sky angerufen und den Receiver nachbestellt. Da es ein klares Versäumnis von Sky war, wurde der Receiver natürlich komplett kostenlos nachgeliefert. Der Receiver kam dann am 20.12.2017 bei mir an.

       

      Da ich komplett Unzufrieden mit dem Programm bin, habe ich die Sachen (Smartcard + Receiver + ausgefülltes Widerrufsformular) eingepackt und am 23.12.2017 zur Post gebracht. Da am 03.01.2018 immer noch alles normal online im Kundencenter zu sehen war, habe ich bei Sky angerufen, um mich über den Status meines Widerrufs zu informieren. Der Mitarbeiter sagte mir, dass bis dato noch nichts eingegangen sei und ich doch schnellstens zusätzlich das Online-Widerrufsformular nutzen soll. Dies habe ich auch gemacht (03.01.2018).

       

      Am Sonntag (vorgestern) habe ich dann letztlich von Sky eine Antwort auf das Online-Widerrufsformular per E-Mail erhalten, dass mein Widerrufswunsch abgelehnt wurde, weil ich die Frist dafür versäumt hätte.

       

      Also habe ich noch einmal mit Sky telefoniert und die Argumentation von Sky ist nun, dass am 03.01.2018 meine Widerrufsfrist bereit abgelaufen sei, da Sky ab dem 17.12.2017 rechnet. Dass der Vertrag aus meiner Sicht erst seit dem 20.12.2017 nutzbar war und mir dies vom Mitarbeiter am 03.01.2018 so bestätigt wurde, scheint nicht mehr zu interessieren. Denn rechnet man mit dem 20.12.2017, wäre der 03.01.2018 gerade noch so in der Widerrufsfrist, genauso, wie es mir der Mitarbeiter am 03.01. auch erklärt hat.

      Mittlerweile, also seit dem 05.01., sind bei Sky die Sachen auch angekommen. Natürlich will man mein beigelegtes Widerrufsformular dort nicht gefunden haben, da das Paket an die Logistik ging und die damit nichts zu tun hätten (mag vielleicht sein aber das kann ich ja nicht wissen).

       

      Nun kommt der Worst-Case: Man sagte am Telefon zu mir, dass wenn ich mit dem Einlieferungsbelegt der Post (vom 23.12.2017) beweisen kann, dass ich an diesem Tag wirklich das Paket abgegeben habe, ich sofort aus dem Vertrag entlassen werde. Aber es kommt wie es kommen musste: Der Beleg ist natürlich spurlos verschollen Was insofern doppelt bitter ist, dass Sky natürlich auf dem Paket die Paketnummer sehen könnte, wohl aber scheinbar nicht möchte.

       

      Lange Rede, kurzer Sinn: Ich sehe mich im Recht, da für mich die Widerrufsfrist erst ab dem 20.12.2017 begonnen hat und am 03.01.2017 gerade noch im Rahmen war. Mal abgesehen davon, dass ich ja schon am 23.12.2017 form- und fristgerecht widerrufen habe.

       

      Hatte schon einmal jemand einen ähnlichen Fall?