16 Antworten Neueste Antwort am 22.12.2017 17:59 von stephan1 RSS

    VoD-Charts (alle Anbieter)

    mthehell

      Seit Januar 2017 erfasst Goldmedia die Zuschauerzahlen von Pay-VoD-Angeboten (Anbieter übergreifend) in Deutschland. Methodisch fußt die Erhebung auf einer rollierenden Onlinebefragung mit bis zu 50.000 Befragten im Jahr. Somit gibt es auch mal den Einschaltquoten ähnliche Hochrechnungen für Abruf-Inhalte.

      Quotenmeter.de kooperiert mit Goldmedia und veröffentlicht die Zahlen - ich versuche regelmäßig hier dann die Updates zu posten.

       

      Die Werte vom 3.-9.11.17:

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      Förmlich explodiert sind die Zuschauerzahlen in dieser Woche bei Netflix: Seit Beginn der Kooperation zwischen Quotenmeter.de und Goldmedia (siehe Infobox) war niemals ein Format auf den Streaming-Plattformen auch nur annährend so populär wie nun das Format «Stranger Things» von den Duffer-Brüdern. Eine Brutto-Reichweite von 5,5 Millionen Mitte September für «The Big Bang Theory» (Nutzungszeitraum sieben Tage) war stets das Höchste der Gefühle. Diesen Wert toppte «Stranger Things» nun deutlich. Die Serie kam seit vergangenen Freitag auf 8,25 Millionen Brutto-Reichweite.

       

      Knapp sechs Millionen entfielen dabei auf die zweite Staffel, rund 2,3 Millionen holten noch die schon im Vorjahr erschienen Episoden der ersten Staffel nach. Die Mystery-Serie, die auch in den USA sehr populär ist, wie verschiedene Medienberichte zeigen, dürfte somit ziemlich sicher in eine dritte Staffel gehen. Sie verwies in dieser Woche zwei andere Serien auf die Plätze zwei und drei: Aber auch «The Walking Dead» mit 4,82 Millionen und «The Big Bang Theory» mit 4,16 Millionen Brutto-Reichweite waren überdurchschnittlich stark nachgefragt.

       

      Zu Platz vier klaffte dann eine deutliche Lücke. Hier positionierte sich diesmal «Star Trek: Discovery», das zur Zeit wöchentlich von Netflix veröffentlicht wird. Insofern sind die knapp zwei Millionen Brutto-Reichweite nicht zu unterschätzen, da das Publikum ja nur jeden Freitag eine neue Ausgabe vorgelegt bekommt (und zum eventuellen Binge-Watching auch mal pausiert). Ebenfalls ein richtiger Erfolg scheint Skys «Babylon Berlin» zu werden. Das erste deutsche Sky-Original hält mit den großen Seriennamen mit und liegt mit rund 1,86 Millionen Brutto-Reichweite auf Position fünf. Gegenüber der Vorwoche stieg dieser Wert um rund 0,8 Millionen.

        • Re: VoD-Charts (alle Anbieter)
          herbst

          Soll ich Aktien kaufen?

          • Re: VoD-Charts (alle Anbieter)
            mthehell

            herbst: Nein... Das sind so eine Art "Einschaltquoten" für Streaming-Serien in Deutschland.


            Die Werte vom 10.-16.11.17: Wintereinbruch beflügelt Streaming-Dienste – Quotenmeter.de

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            "Es bleibt dabei: Für allzu lange Zeit ist die CBS-Comedy «The Big Bang Theory» nicht von der Spitze der Streaming-Charts zu verdrängen. Dass das Lorre-Format in Regelmäßigkeit von der Pole Position grüßt, könnte mehrere Gründe haben. Einerseits wird es von allen großen Plattformen angeboten – also Amazon, Netflix, Maxdome und Sky und kommt somit allein technisch auf die meist möglichen Seher. Zum anderen handelt es sich bei den Folgen um 22-Minüter, die auch recht schnell konsumierbar sind.

            In den zurückliegenden sieben Tagen jedenfalls holte die Serie über alle Dienste hinweg eine Brutto-Reichweite in Höhe von 7,37 Millionen. Die Reichweite dürfte nicht zuletzt auch wegen der inzwischen deutlich kälteren Temperaturen in der Bundesrepublik angewachsen sein. «The Big Bang Theory» verfehlte somit aber das Top-Ergebnis von «Stranger Things» vor einer Woche. In dessen Premieren-Woche war das Netflix-Original auf über 8,2 Millionen Brutto-Reichweite gekommen.


            In dieser Woche belegten die Geschichten um „Eleven“ mit 5,28 Millionen Brutto-Reichweite noch einen guten zweiten Platz. Aber: Das Interesse nimmt ab, wohl auch, weil Teile der Fangemeinde alle zur Verfügung gestellten Episoden gesehen hat. Mit Blick auf die genauen Staffeln ist das gut ablesbar: Die rund 5,3 Millionen von «Stranger Things» teilen sich zu etwa zwei Dritteln auf die zweite Staffel und zu etwa einem Drittel auf die erste Staffel auf. Auch bei «The Big Bang Theory» ist interessanter Weise die erste Staffel mit 1,43 Millionen Brutto-Reichweite zuletzt die gefragteste gewesen.

             

            Zurück aber zu den Top10 der vergangenen Woche: Auf den Plätzen drei und fünf finden sich mit «The Walking Dead» und «Star Trek: Discovery» alte Bekannte. Besonders die neue Trekkie-Serie aber macht seit Wochen eine konstant gute Figur und hat hierzulande wohl beachtliche rund eineinhalb Millionen Fans. Zurück in den Top10 ist auch die von Netflix verbreitete Teenie-Serie «Riverdale», von der es derzeit pro Woche eine neue Ausgabe gibt. Mit einer Brutto-Reichweite von 1,32 Millionen ging es für das Format auf den neunten Rang.


            Anm.: Babylon Berlin ist leider nicht mehr in den Top10. Habe auch keine Angaben zu den Zahlen gefunden...

            • Re: VoD-Charts (alle Anbieter)
              mthehell

              Hier die aktuelle Woche vom 17.-23.11. im Rückblick, leider kein Balkendiagramm dabei diesmal: VOD-Charts: «The Walking Dead» schlägt zurück – Quotenmeter.de

               

              "Die VOD-Userschaft hat sich wieder ein paar Horrorabende gegönnt. Dies führt dazu, dass wir «American Horror Story» mit einer Bruttoreichweite von 2,39 Millionen Interessenten neu in unseren VOD-Charts begrüßen dürfen – und dies prompt auf Platz vier der Top Ten. Zudem steigert sich «The Walking Dead» : Wurden in der Vorwoche noch brutto 2,06 Millionen Zombiefans notiert, was der Serie Bronze einbrachte, kamen dieses Mal 3,88 Millionen zusammen. Die wandelnden Toten krallten sich somit Silber – nur geschlagen von der wie eh und je populären Sitcom «The Big Bang Theory» (7,08 Mio.).

               

              «Stranger Things» sinkt von Rang zwei (5,28 Mio.) auf Platz drei (3,63 Mio.), während sich ein anderes Netflix-Original im Aufschwung befindet: «Orange Is the New Black» verbessert sich von Rang neun (1,32 Mio.) auf den fünften Platz – brutto wurden 1,98 Millionen Serienfans für das Knastdrama gezählt. Und noch eine Knastserie legt an VOD-Popularität zu: Mit 1,59 Millionen klettert «Prison Break» zurück in die VOD-Charts und holt sich den zehnten Platz.

               

              Ebenfalls nennenswert: Die Politserie «House of Cards» mit dem in Ungnade gefallenen Hauptdarsteller Kevin Spacey verbessert sich leicht von 1,48 Millionen auf 1,84 Millionen Bruttokontakte und «Gilmore Girls» rutscht zwar von Rang vier auf den sechsten Platz, gewinnt aber an Reichweite: Von 1,65 Millionen ging es in den vergangenen Tagen für die beliebte Dramedy hoch gen 1,98 Millionen."


              Dafür noch eine Artikel zu "DARK", der ersten komplett in Deutschland produzierten NF-Original Serie, die ab dem 1.12.17 weltweit Premiere feiert (als Spoiler gepostet, da doch recht ausführlich von QM): Die Kritiker: «Dark» – Quotenmeter.de


              Netflix' erste deutsche Serie setzt gleich neue Maßstäbe: Ein Mystery-Stoff, der ernsthaft mit den großen amerikanischen Erzählstücken «Twin Peaks» und «Stranger Things» mithalten kann.

              «Dark» gibt sich große Mühe, verschiedene Zeitebenen nicht nur miteinander zu verweben, sondern auch – ein erster von vielen philosophischen Untertönen – die klare Trennbarkeit von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft an sich zu negieren: mit einem vorangestellten Zitat von Albert Einstein, das der Zuschauer stets im Hinterkopf behalten soll, mit immer wiederkehrenden Rückgriffen in längst vergangene Jahrzehnte – und mit einer ersten Einblendung: „21. Juni 2019“. Dort spielt die erste Szene, in der sich ein Mann in seinem gutbürgerlichen Haus erhängt, nachdem er noch einen verschlossenen Umschlag hinterlassen hat, der laut seinen Anweisungen nicht vor dem späten Abend des 4. November 2019 geöffnet werden darf.

               

              Der Suizident war der Vater des 16-jährigen Jonas Kahnwald (Louis Hofmann). Seine Mutter scheint der Freitod ihres Mannes nicht sonderlich mitzunehmen: Sie vergnügt sich mit dem Polizisten Ulrich Nielsen (Oliver Masucci), der selbst mit einer anderen Frau verheiratet ist, mit der er drei Kinder hat, die wiederum mit Jonas befreundet sind.

               

              Ulrichs akutes Problem ist derweil beruflicher Natur. Denn im beschaulichen Spielort Winden taucht ein Jugendlicher seit zwei Wochen nicht mehr auf: Er ist wie vom Erdboden verschluckt, und obwohl er schon früher öfter von seinen degenerierten Eltern weggelaufen ist, deutet diesmal immer mehr daraufhin, dass ihm etwas zugestoßen ist. In der örtlichen Schule werden Sitzungen mit den verstörten Eltern des Dorfes abgehalten, die Polizei tappt im Dunkeln. Ulrichs Kinder und Jonas, der ein Auge auf Ulrichs Tochter geworfen hat, hecken derweil einen Plan aus, mit dem sie dem Verschwinden ihres Schulkollegen etwas Positives abgewinnen könnten: Im Wald gibt es eine Höhle, in der der abhanden gekommene Jugendliche immer seine umfangreichen Drogenvorräte gebunkert haben soll: Die will die Bande an sich reißen. Dass es dabei zu einem Unglück kommt, dürfte sich von selbst verstehen.

               

              Es ist ungewöhnlich, dass sich Netflix für seine erste deutsche Serienproduktion des Thriller-Mystery-Genres annimmt. Schließlich haben sich seine bisherigen europäischen Serien, ob das französische «Marseille», die spanischen «Chicas del Cable» oder das italienische «Suburra» immer damit begnügt, im jeweiligen Markt typische Erzählmuster nachzubauen. An deutschen Mystery-Serien hat es zumindest in der jüngsten Vergangenheit jedoch nur ein relevantes Beispiel gegeben: «Weinberg», das – ähnlich wie «Dark» – dem breiten Publikum vorenthalten blieb und nur für zahlende Zuschauer zu sehen war.

               

              Man erkennt freilich sofort, welche Formate für «Dark» Pate gestanden haben – und das sind keine deutschen. Die düstere Atmosphäre, die seltsam entrückt gezeichneten Charaktere im Dorf, von denen einige vermeintlich verrückt oder zumindest ziemlich tattrig sind, der wabernde Nebel in der unwirtlichen Gegend, die trist grauen Bilder, von denen trotz oder gerade wegen ihrer trostlosen Komposition doch eine gewisse Heimeligkeit ausgeht. Das Vorbild von «Dark» ist klar «Twin Peaks», während Anklänge an «Stranger Things» wohl rein zufällig, aber eben unvermeidlich sind. Ob sich die Macher bewusst an ihnen orientiert haben, ist ohnehin vollständig nebensächlich. Und genau deshalb gelingt diese Serie so gut: Denn auch wenn sie stark von großen Kunstwerken des Fernsehens inspiriert ist, versteht sie dieses Spannungsverhältnis zwischen eigenem künstlerischen Schaffen und (vermeintlichem?) Vorbild perfekt: «Dark» kupfert nicht ab, baut nicht nach, klaut sich nichts zusammen, schreibt nicht ab.

               

              Barab bo Odar und Jantje Friese ist eine Serie von enormer erzählerischer Stärke gelungen – doch «Dark» gelingt nicht nur dadurch, dass die Anklänge an ein Vorbild vom Kaliber eines «Twin Peaks» frei von Anmaßung und Lächerlichkeit sind, sondern dass die Serie auch dann noch funktioniert, wenn man sie außerhalb dieses Kontexts betrachtet. «Dark» ist weder Plagiat noch Hommage, weder Anspielung noch Imitation, sondern schafft sich einen eigenen, unabhängigen mystischen Kosmos, der in sich vollständig sinnhaft ist.

               

              Interessant – und wohl ein erstes auszeichnendes Merkmal – ist dabei, dass sich «Dark» mit einschlägigen amerikanischen Produktionen wesentlich treffsicherer vergleichen lässt als mit deutschen Serien. Zwar ist die Ästhetik mit all den Mietshäusern, den großen Schulaulas mit ihren quietschgelben 80er-Jahre-Metall-Türen, muffigen Klassenzimmern und abgestanden grauen Brandschutzdecken eine unverkennbar deutsche, die Kameraführung mit ihren weiten Winkeln und ihren zahlreichen Tracking Shots jedoch eine ebenso unverkennbar amerikanische. Das ist Think local, act global kohärent zu Ende gedacht: Der Handlungsort ist für ein deutsches Publikum klar als Heimat erkennbar, der Stil allerdings für ein internationales wie ein mit angelsächsischen Formaten sozialisiertes deutsches Publikum unaufdringlich und fügt sich nahtlos in die Tradition von «Twin Peaks», «Stranger Things» und ähnlichen Formaten ein. Nur dass der Spielort diesmal eben in Europa ist.

               

              Die besondere atmosphärische Qualität von «Dark» liegt mitunter an der Zeit, die sich die Serie jenseits der Erzählung ihres dichten Plots nimmt, um eingehend diesen Ort und seine Bewohner zu betrachten. Dort ist alles umgeben von einem Gefühl von Mystik, des Verschworenen und des Geheimnisses, aber es geht nicht so sehr darum, was dieses Geheimnis nun genau ist. «Dark» ist reich an Symbolkraft, und diese Symbolkraft ist eine örtlich klar verwurzelte: Über dem Ort thronen die grauen Kühltürme eines Atommeilers, in dem sich, was die Serie schon früh vorstellt, wohl nicht ganz legale Dinge abspielen. Aus der nahegelegenen Höhle dringen seltsame Geräusche. Das provinzhafte Winden ist durchdrungen von einer Gefahr, aber diese Gefahr scheint niemanden sonderlich zu erschüttern, als lebte man schon lange mit ihr, als erwartete man gar, dass nun im Jahr 2019 wieder etwas Schreckliches passieren würde. Und trotzdem lebt man weiter – ganz wie in Twin Peaks, Washington. Und genau wie jener bekannte Ort im Westen Amerikas wirkt dieses Winden seltsam real und gruselig apokalyptisch zugleich.

               

              Komplettiert wird das mit großem narrativen Gespür verfasste Drehbuch und die feinsinnige, außerordentlich kunstvolle Inszenierung von einem handverlesenen Cast, der in seiner wunderbar bedachten Besetzung die Eigenschaft dieser Serie als Ensemblestück zementiert. Es fällt schwer, präzise zu sagen, wer die Hauptfigur dieses Stoffs ist, weil «Dark» gerne die Blickwinkel wechselt, mit großem psychologischen Interesse und erzählerischem Fingerspitzengefühl verschiedene Milieus des Ortes zeigt: die Jungen, die Alten, die Erwachsenen, die Marginalisierten, die Exzentrischen, die Angepassten, die Mahner, die Verdränger.

               

              Mit Sicherheit ist Louis Hofmann in seiner Rolle als Jonas Kahnwald der Erste, der besonders positiv auffällt. Denn seine Figur führt uns in diese Serie hinein, mit ihr verbringen wir die ersten Minuten hauptsächlich, und sofort fällt sein filigranes Spiel dieser fragilen Rolle auf. Bald darauf sticht Oliver Masucci als Ulrich Nielsen heraus, der unter den vielen Gesichtern ein außerordentlich markantes bleibt und dem Zuschauer einen Anker bietet, sich in dem großen Cast nicht zu verlieren. Lisa Vicari und Moritz Jahn fallen als Darsteller der jüngeren Figuren derweil mit besonderem spielerischen Geschick auf, das ihre Charaktere ebenbürtige Rollen mit den erwachsenen Protagonisten werden lässt.

               

              Schon nach wenigen Minuten lässt «Dark» seine Zuschauer nicht mehr los. Eine solche Sogwirkung können nur besonders klug geschriebene und gekonnt inszenierte Stoffe auslösen. Und es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass es gerade das Serienentwicklungsland Deutschland ist, das den ersten europäischen Netflix-Stoff liefert, der mit seinen amerikanischen Pendants ernsthaft mithalten kann.

              • Re: VoD-Charts (alle Anbieter)
                mthehell

                Die Werte der Woche vom 24.-30.11.17: Eine Marvel-Serie braucht etwas Anlauf – Quotenmeter.de

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                Platz machen, bitte: Obwohl schon Mitte November gestartet, legte die neueste Marvel-Serie von Netflix, «The Punisher» , erst in der letzten Woche des Monats so richtig los. Nach Messungen von unserem Partner Goldmedia (methodisch fußt die Erhebung auf einer rollierenden Onlinebefragung mit bis zu 50.000 Befragten im Jahr. Goldmedia kooperiert dazu mit dem Panelprovider Respondi), kam «The Punisher» binnen sieben Tagen auf rund 2,3 Millionen Brutto-Reichweite und präsentierte sich somit als zuletzt zweitstärkstes Netflix-Original. Besser platziert war nur «Stranger Things», das weiterhin sehr populär ist. Von teils über sieben Millionen Abrufen kurz nach Erscheinen der neuen Folgen ist man nun aber ein Stück entfernt.

                 

                Gemessen wurden in den zurückliegenden sieben Tagen noch 2,64 Millionen Brutto-Reichweite. Für die Serie mit Winona Ryder bedeutet das Platz drei in den Wochen-Charts – gar nicht so weit hinter «The Walking Dead» , das sich wieder an die Spitze schob und «The Big Bang Theory» , das mit diesmal 2,7 Millionen Brutto-Reichweite massiv einbüßt. In der Vorwoche wurden noch mehr als sieben Millionen gemessen.

                 

                Ein Genre ist unter den Top10 derweil diesmal besonders stark vertreten: Teenie-Sopas. Am stärksten ist hier «Pretty Little Liars» mit über 1,3 Millionen Brutto-Reichweite. Netflix hat hier kürzlich die finale Staffel freigeschaltet. Diese aber ist nicht mal am stärksten nachgefragt gewesen. Vielmehr war es Staffel 5, bei der die Drähte heiß liefen. Ähnlich populär ist «Riverdale», das Netflix derzeit wöchenlich weitererzählt. Das schon in die Jahre gekommene «Gossip Girl» schaffte überraschend den Sprung auf mehr als eine Million Brutto-Reichweite.

                 

                Im Free-TV bei ZDFneo ist derweil mit «4 Blocks» eine Serie angekommen, die bisher im Abruf-Bereich schon ordentlich Fans sammelte. Über alle Anbieter verteilt (neben den Sky-Diensten gab es das Format auch bei Amazon) kam die Serie auf 3,30 Millionen Zuschauer On Demand.

                • Re: VoD-Charts (alle Anbieter)
                  mthehell

                  Hier die Abrufzahlen der Woche vom 1.-7.12.17: «The Punisher» verliert an Zugkraft, «Dark» startet erfolgreich – Quotenmeter.de

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                  Die erste deutschsprachige Serien-Eigenproduktion aus dem Hause Netflix ist da – und die Netflix-Kundschaft in der Bundesrepublik nimmt sie neugierig entgegen: Die Mysteryserie «Dark»generierte in den vergangenen sieben Tagen eine Bruttoreichweite von 2,97 Millionen Interessenten. Ein überaus löbliches Ergebnis – das hätte in Kalenderwoche 49 noch für Rang zwei unserer wöchentlichen VOD-Charts gereicht. Doch die zunehmend winterlichen Temperaturen bringen offenbar immer mehr Menschen auf die Idee, einen gemütlichen Serienabend in den gut beheizten, eigenen vier Wänden zu veranstalten:

                   

                  Diese Woche reichen die 2,97 Millionen von «Dark» nur für Rang vier der Charts. Mit 3,30 Millionen setzt sich die hierzulande exklusiv bei Netflix beheimatete Jugendserie «Riverdale»auf Rang drei – in der Vorwoche teilte sie sich noch mit «Pretty Little Liars» den sechsten Rang und kaum auf eine Bruttoreichweite von 1,32 Millionen.

                   

                  Silber geht dieses Mal an «Stranger Things»: Brutto klickten sich 3,96 Millionen Serienfans in das 80er-Jahre-Mysteryabenteuer von Netflix. Den ersten Platz holen sich in den neusten Charts die Nerds von «The Big Bang Theory» zurück, die dieses Mal beindruckende 5,35 Millionen Sitcomliebhaber als Bruttoreichweite aufweisen. Der Vorwochengewinner «The Walking Dead» stürzt von 3,12 auf 2,67 Millionen und liegt nunmehr auf dem fünften Rang.


                  Auch Netflix‘ und Marvels «The Punisher» verliert an Zugkraft: Zuletzt mit 2,31 Millionen Actioninteressenten brutto auf dem vierten Platz der VOD-Charts aufgefunden, liegt das Actiondrama nun bei 1,73 Millionen und somit gemeinsam mit «Gilmore Girls» auf dem achten Rang. Auf der Zehn befindet sich übrigens ein Rückkehrer: Die Science-Fiction-Serie «Star Trek: Discovery», die brutto 1,65 Millionen Trekkies und solche, die es werden wollen, zu Netflix zog.

                  • Re: VoD-Charts (alle Anbieter)
                    mthehell

                    Die Woche vom 8.-14.12.17  Das Rätsel um Netflix‘ Aussagen zu den beliebtesten Formaten 2017 – Quotenmeter.de

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                    Aussagen zur Abrufdaten der großen Streaming-Dienste sucht man in der Regel vergeblich. Amazon äußert sich dazu sehr selten, Netflix haut nur alle paar Monate mal einen Happen raus. Einzig Sky zeigt sich etwas offener, gab kürzlich etwa genauer an, wie oft «Babylon Berlin» gesehen wurde. Vor wenigen Tagen überraschte Netflix dann mal wieder mit Zahlenmaterial, das nicht von wenigen Medien als offizielle Bestenliste unter den Netflix-Serien 2017 gewertet wurde. Doch die Zahlen trügen. Laut Netflix liegt das unbekannte Format «Greenleef» in Deutschland auf Platz eins, dahinter folgen «American Vandal» und «Suburra: Blood on Rome».

                    Der Teufel liegt im Detail: Netflix befragte hier rund 6.000 deutsche Nutzer, wertete nur eine Woche Ende Oktober – zudem war die Auswahl der Befragten repräsentativ für Menschen, die Netflix zusammen als Paar schauen. Die drei genannten Formate waren zudem auch ganz vorne in der Liste der Serien, die pro Tag mehr als zwei Stunden genutzt wurden.

                     

                    Mehr über den Jahrestrend der Streaming-Dienste verrät Quotenmeter.de in Zusammenarbeit mit den unabhängigen Marktforschern von Goldmedia in zwei Wochen, also Ende 2017.

                     

                    In der vergangenen Woche gab es eine ziemliche Überraschung. Das zuletzt sehr starke «The Big Bang Theory» verlor massiv, kam noch auf rund zweieinhalb Millionen Brutto-Reichweite und musste sich somit vom derzeit beliebtesten Netflix-Format «Stranger Things»deutlich schlagen lassen. Die Serie der Duffer-Brüder, der frisch für eine dritte Runde verlängert wurde, kam auf 3,96 Millionen. Noch zwei weitere Netflix-Originals liegen weit vorne in der Hitliste: «Narcos» und auch «The Crown» mit je über 2,3 Millionen Brutto-Reichweite. Auf diesem Level liegt auch ein Format, das zwar keine Netflix-Produktion ist, hierzulande aber nur dort auftaucht: Die Teenie-Soap «Riverdale».

                     

                    Die deutsche Netflix-Serie «Dark» verlor klar an Boden, verblieb mit rund 1,3 Millionen Brutto-Reichweite aber innerhalb der Top10. Insofern kann man also durchaus von einem weiterhin ordentlichen bis guten Start des Projekts von Wiedemann&Berg sprechen. Ein anderes großes Original fehlt derweil: Amazon’s «The Grand Tour» schaffte es in der Woche nach dem Start der zweiten Staffel nicht in die Bestenliste. Die Autoshow kam auf eine Brutto-Reichweite 640.000 Menschen sahen die Autoshow. Somit war das Format übrigens nicht einmal das gefragteste Amazon-Format; «Vikings» war noch gefragter…

                    • Re: VoD-Charts (alle Anbieter)
                      klausi67

                      Mhh bis jetzt hatte ich den Thread übersehen...

                      • Re: VoD-Charts (alle Anbieter)
                        mthehell

                        Und die Woche vom 10.-21.12.17: Abrufdaten: Kräftiger Schub für deutsche Netflix-Serie «Dark» – Quotenmeter.de

                         

                        Die Brutto-Reichweite der Serie stieg massiv an. Es reichte für Platz zwei. Allgemein sind sieben der zehn Formate unter den Top10 Sendungen, die es exklusiv bei Netflix gibt.

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                        So läuft das heutzutage: Der eine guckt eine neue Serie und erzählt es dann weiter. Und der auch. Und der auch. In seiner dritten Woche hat die neue deutsche Netflix-Produktion «Dark» (frisch für eine zweite Staffel verlängert) die hierzulande besten Abruf-Werte erreicht. Der Analyse unseres Partners Goldmedia zufolge kam die Serie von Wiedemann&Berg in den zurückliegenden sieben Tagen auf eine Brutto-Reichweite von 3,05 Millionen – das entsprach Platz zwei der aktuellen Trends. Gegenüber der Vorwoche legte man um rund 1,7 Millionen Brutto-Reichweite hinzu, auch die Ergebnisse der Startwoche (damals knapp drei Millionen) wurden getoppt.

                         

                        Für Platz eins reichte es dennoch nicht. Den sicherte sich das Netflix-Original «House of Cards» , deren fünfte Staffel seit Ende November beim Streaming-Dienst zum Abruf bereit steht. Vorher gab es diese Folgen nur bei Sky zu sehen. Netflix machte Ende November kaum Werbung für die Polit-Serie – aus bekannten Gründen. Mitte Dezember informierte man die Kunden über das Eintreffen der fünften Staffel und erntete prompt satte Zuschläge. Die Serie mit Kevin Spacey und Robin Wright landete mit 3,16 Millionen Brutto-Reichweite auf Platz eins. Vorwochensieger «Stranger Things» musste sich diesmal mit dem fünften Platz und rund 2,3 Millionen begnügen.

                         

                        So deutlich wie diesmal war übrigens die Netflix-Dominanz in den VOD-Charts selten. Sieben der zehn gefragtesten Formate gibt es nur bei Netflix – weitere auch. Unter den exklusiven Netflix-Serien ist auch «Designated Survivor» auf Platz vier und «Narcos» auf Platz sieben. Die bisher schwächste Wochenplatzierung seit Veröffentlichung dieser Daten von Quotenmeter.de (Ende September) holte die Sitcom «The Big Bang Theory» , die diesmal nur auf Platz sechs einlief.

                          • Re: VoD-Charts (alle Anbieter)
                            klausi67

                            7 vom 10 NF Originale wahnsinn

                              • Re: VoD-Charts (alle Anbieter)
                                mthehell

                                Die haben aber auch klasse Serien...

                                Ich habe mit meiner Frau nach dem PUNISHER erst mal DARK geschaut und nun schauen wir die 2. Staffel Designated Survivor (um zu sehen, ob die Kritiker Recht haben: "Die Serie verlässt den Actionbereich rund um die Verschwörung und versucht ein 'House of Cards' LIGHT zu sein" ) - Bisher geht's eigentlich, aber wir sind auch erst bei E03... Und dann steht Manhunt: UNABOMBER schon als nächstes auf dem Plan.

                                 

                                Ich kämpfe mich parallel ein wenig durch TWD (da hat meine Frau keine Lust drauf) - da wurde so viel drüber geschrieben, aber "packen" tut es mich nicht richtig. Bin in S05 und manche Episoden sind klasse (speziell die Govenor-Sache hat mir sehr gut gefallen) und manchmal frage ich mich nach 3, 4 Folgen "Machen die auch mal was produktives? Was ist eigentlich das Ziel der Serie - außer Überleben und immer mal den Standort wechseln?")

                                 

                                Was ich alleine momentan außerhalb von NF geschaut habe war COLONY bei TNT Serie (klasse, hat mir super gefallen, auch S02 - die hatte ja überraschend 3 Folgen mehr, aber hätte man die Charlie-Geschichte etwas abgekürzt zu Beginn der Staffel, wäre man auch mit 10 Folgen hingekommen).

                              • Re: VoD-Charts (alle Anbieter)
                                stephan1

                                Bin momentan bei Folge 10 der Serie "Dark" und kann diese Serie wärmstens empfehlen