1 2 3 Anfang Zurück Weiter Ende 151 Antworten Neueste Antwort am 09.10.2018 19:00 von blumenfreund RSS

    Nicht Disney, Comcast wird wohl neuer Sky-Boss

    mthehell

      Keine Angst, Herr Schmidt - dauert noch...

      21st Century Fox angeblich an teilweisem Aufkauf durch Disney interessiert – Quotenmeter.de

       

      US-Medienberichten zufolge sollen große Teile des Murdoch-Imperiums bald an den Disney-Konzern veräußert werden.


      Es ist eine Geschäftsüberlegung, die gigantische Konsequenzen für die Medienwirtschaft hätte, sollte sie in die Tat umgesetzt werden: Wie 'CNBC' berichtet, soll 21st Century Fox daran interessiert sein, zahlreiche seiner Geschäftssektoren an The Walt Disney Company zu verkaufen. 'CNBC' beruft sich dabei auf anonyme Quellen, die in diesen potentiellen Deal verwickelt sind. Beide Unternehmen halten sich bislang mit offiziellen Statements zurück.

       

      Dem 'CNBC'-Bericht zufolge sei dieser Schritt die jüngste Konsequenz des Wandels, den die Medienwirtschaft in den vergangenen Jahren durchgemacht hat: Durch Giganten wie Apple, Amazon oder den Google-Mutterkonzern Alphabet müssen sich die alten Riesen wie 21st Century Fox entscheiden, welchen Weg sie einschlagen – entweder streben sie an, ähnlich umfangreich zu werden wie die neuen Mitbewerber, oder sie spezialisieren sich. In den vergangenen Jahren sah es so aus, als wolle 21st Century Fox den erstgenannten Pfad einschlagen, kam es doch zu einigen millionenschweren Akquisitionen. Laut 'CNBC' habe die Führungsetage des Murdoch-Unternehmens nun aber für sich beschlossen, dass dieser Vergrößerungskampf vergebens sei – daher wolle sich 21st Century Fox nun als Konzern für News- und Sportentertainment spezialisieren. Den Rest wolle man – weitestgehend – an Disney verkaufen.

       

      Fox News sowie der Wirtschaftsinformationskanal Business blieben demnach unter dem Dach von 21st Century Fox. Zudem verhindern die US-amerikanischen Anti-Monopol-Gesetze, dass Disney das US-Network FOX übernimmt. Darüber hinaus sei 21st Century Fox nicht daran interessiert, seine Sport-Angebote sowie seine Lokalsender zu verkaufen. Die unter der Marke 20th Century Fox bekannten Film- und Fernsehschmieden (an deren Aufkauf Disney übrigens vor Jahrzehnten sehr kurzfristig interessiert war), Fox Searchlight Pictures, die Kabelsender FX, National Geographic, Star und ihre internationalen Ableger würden, sollte der Deal zustande kommen, dagegen zu Disney wandern.

      Dies gilt ebenso für Fox' Anteile am europäischen Pay-TV-Anbieter Sky.

      Wie 'CNBC' schreibt, sei in naher Zukunft aber kein Deal zu erwarten. Die Verhandlungen zwischen Fox und Disney hätten vor Wochen begonnen und würden derzeit verharren. Gleichwohl schließt 'CNBC' nicht aus, dass sie bald wieder aufgenommen werden könnten.

       

      Während sich 21st Century Fox von diesem Verkauf eine Fokussierung seiner Geschäftstätigkeiten verspricht, ist der Deal für Disney unter anderem attraktiv, weil der Konzern nach modernen Vertriebsmöglichkeiten für seine Inhalte sucht – an dieser Stelle kommt beispielsweise Sky ins Spiel. Zudem würde Disney durch den Aufkauf an die Film- und Fernsehrechte für die X-Men und Fantastic Four gelangen; zwei alteingesessene Marvel-Superheldentruppen, deren Kino- und Serienschicksal aufgrund früherer Deals aus der Zeit, bevor Marvel zu Disney gehörte, bei Fox liegt. Ebenso liegen die Verleihrechte am ersten «Star Wars»-Film aufgrund eines alten Vertrags mit George Lucas weiterhin bei Fox, obwohl die «Star Wars»-Marke vor einigen Jahren von Disney aufgekauft wurde.

      Mit einer Fox-Übernahme würde sich Disney bei diesem einträglichen Franchise in Zukunft einiges an Bürokratie sparen. Des Weiteren liegen James Camerons «Avatar»-Filme bei Fox, während Disney die Marke in einem seiner Parks in Florida für einen populären Themenbereich nutzt – den Filmteil des «Avatar»-Franchises zu schlucken, dürfte für Disney durchaus von Interesse sein.

       

      Die Financial Times bestätigt erste Gespräche über das Vorhaben, ergänzt aber, dass zur Zeit wohl nicht weiter miteinander geredet werde.

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      Nebenbei: "Ebenso liegen die Verleihrechte am ersten «Star Wars»-Film aufgrund eines alten Vertrags mit George Lucas weiterhin bei Fox"

      Das ist übrigens auch der Grund, warum man bei Netflix nur Episode I-III und V-VII sehen kann (falls sich jemand gewundert hat wo denn "A New Hope" bleibt).

        • 1. Re: Wird "Micky Maus" neuer Sky-Boss..?
          apwbd

          mthehell schrieb:

           

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          Nebenbei: "Ebenso liegen die Verleihrechte am ersten «Star Wars»-Film aufgrund eines alten Vertrags mit George Lucas weiterhin bei Fox"

          Das ist übrigens auch der Grund, warum man bei Netflix nur Episode I-III und V-VII sehen kann (falls sich jemand gewundert hat wo denn "A New Hope" bleibt).

          Ach so! Und ich dachte schon, ich bin zu blöd zum Suchen!

           

           

          Und wenn wirklich eine Maus Sky Boss werden soll, muss erstmal jemand Schmidt's Katze einfangen.

          • 2. Re: Wird "Micky Maus" neuer Sky-Boss..?
            garffield

            Schmidts Katze...pfffffff... die ist steri.... 

             

            Wie 'CNBC' schreibt, sei in naher Zukunft aber kein Deal zu erwarten.

             

            OKay können wir weiterhin noch TV 

            • 3. Re: Wird "Micky Maus" neuer Sky-Boss..?
              jimgordon

              wenn die Katze steril... ist, dann kann sie doch gefahrlos mausen wie sie will

              • 4. Re: Wird "Micky Maus" neuer Sky-Boss..?
                garffield

                ...au weia...da hab ich falsch...natürlich die kastra....da will sie nix mehr

                 

                Back to...

                • 5. Re: Wird "Micky Maus" neuer Sky-Boss..?
                  mthehell

                  So, dann heißt Unterföhring bald "Entenhausen"...

                  Für 60 Milliarden Dollar: Disney und Fox stehen kurz vor Megadeal – Quotenmeter.de

                   

                  Der seit Anfang November kolportierte Riesendeal zwischen der Walt Disney Company und 21st Century Fox steht Medienberichten zufolge kurz bevor.


                  Nach längeren Verhandlungen nimmt einer der größten Deals der Mediengeschichte Gestalt an: Das Medienimperium 21st Century Fox möchte zahlreiche Segmente der Konzernstruktur an die Walt Disney Company veräußern. Laut 'CNBC' zahlt der Disney-Konzern dafür rund 60 Milliarden Dollar. Zu den Segmenten des Fox-Unternehmens, die im Rahmen dieses Geschäftsschachzuges zum Disney-Konzern wechseln werden, zählen die Fox-Studios (Film und Fernsehen), die diversen Fox-Digitalsender innerhalb und außerhalb der USA (darunter FX und National Geographic), Fox' Anteile an der US-Medienplattform Hulu, Fox' Beteiligungen an der Sky-Gruppe sowie die Endemol Shine Group.

                   

                  Darüber hinaus wechseln Fox' Lizenzen an US-Regionalsportübertragungen und die entsprechenden Sender zu Disney. Frühere Berichte über den möglichen 21st-Century-Fox-Ausverkauf sprachen davon, dass der Konzern im Falle eines Aufkaufs sämtliche Sportaktivitäten unter seinem Dach behalten möchte. Der Verkauf zahlreicher Geschäftsbereiche an einen Mitbewerber wird von 21st Century Fox, so berichten diverse Quellen, als neue Unternehmensstrategie betrachtet: In der neuen Medienlandschaft müsse man, wie es die Leitung des Murdoch-Imperiums sieht, entweder enorm wachsen, um mit Amazon, dem Google-Mutterkonzern Alphabet, Apple und Co. konkurrieren zu können, oder sich spezialisieren. 21st Century Fox hätte sich dazu entschieden, sich auf Sport und News zu konzentrieren – Disney folgt dem anderen taktischen Pfad und befindet sich seit Jahren auf Expansionskurs.

                   

                  Die Verhandlungen zwischen der Walt Disney Company und 21st Century Fox kamen in den vergangenen Wochen zwischenzeitlich zu einem Halt, laut 'Variety' aufgrund Uneinigkeiten zwischen beiden Konzernen über den zu zahlenden Preis für die beispiellose Transaktion. Comcast brachte sich daraufhin als alternativer Käufer ins Spiel, wurde allerdings letztlich vom die Gespräche wieder aufnehmenden Disney-Konzern überboten. 21st Century Fox behält, sollte die Transaktion tatsächlich umgesetzt werden, unter anderem sein heftig umstrittenes Newsimperium, diverse Regionalsender sowie zahlreiche überregionale Sportangebote. Außerdem verhindern die US-amerikanischen Anti-Monopol-Gesetze, dass Disney das Network FOX übernimmt, da der Konzern mit ABC bereits einen der großen US-Broadcaster besitzt.

                   

                  Für die Walt Disney Company ist der Aufkauf weiter Teile von 21st Century Fox ein entscheidender Schritt im Versuch, als primär auf Content basiertes Medienimperium mit der Konkurrenz mitzuhalten, die auch technische Hardware und Kommunikationsdienstleistungen anbietet. So generiert etwa NBCUniversals Mutterkonzern Comcast durch Telekommunikation und Internetdienstleistungen einen Großteil seines Profits, darüber hinaus äußerte Kabelbetreiber Time Warner zuletzt mehrfach Interesse daran, eines der großen Hollywoodstudios schlucken zu wollen. Disney ist nicht in diesen Gewerben tätig, kann aber genauso gut durch eine solche Vergrößerung seines Portfolios den eingeschlangenen Expansionskurs fortführen. Durch 21st Century Fox' Beteiligungen an Sky ergeben sich außerdem neue Vertriebsmöglichkeiten für Disneys Film- und Serienproduktionen sowie für seine Sportberichterstattungsmarke ESPN.

                  • 6. Re: Wird "Micky Maus" neuer Sky-Boss..?

                    Also auch wenn es echt "witzig" wäre wenn Micky Maus dann "Chef" von Sky wird, mit jedem Inhaberwechsel wurde es nicht besser für die Abonnenten.

                    Manchmal wünscht man sich Leo Kirch zurück

                    • 7. Re: Wird "Micky Maus" neuer Sky-Boss..?
                      mthehell

                      Ich dachte der Carsten von Sky Deutschland hätte nur das Problem mit der falschen Markt-Wahrnehmung, aber wie war das mit dem "Hautgout von Fisch"..? Sky: Vier neue Serien pro Quartal und Gedanken an Sky News – Quotenmeter.de

                       

                      In einem Interview hat Sky-Oberboss Jeremy Darroch über die Ziele für Sky in Europa gesprochen und klar gestellt, dass Deutschland dabei eine enorm wichtige Rolle spielt.

                       

                      2018 wird ein enorm spannendes Jahr für die Sky-Gruppe, deren Hauptsitz mittlerweile in London ist. Oberster Chef ist Jeremy Darroch, der nun in der WamS ein ausführliches Interview gab. Sein Unternehmen muss sich beispielsweise in den kommenden Wochen Gedanken machen, wie viel Wert ihnen die Premier League ist. Die Rechteausschreibung hat jüngst begonnen. Der Besitz der Sportrechte an der jeweils wichtigsten Fußballliga eines Landes ist der ultimative Inhalt, den man als Sender haben kann. Es ist zwar richtig, dass wir uns in einer Phase der beschleunigten Preisinflation von Rechtepaketen befinden“, sagte Darroch, der aber auch klar betonte, dass man sich zurückziehen würde, wären aufgerufene Preise nicht darstellbar.

                       

                      Fußball und Sky seien aber symbiotisch und das werde, da ist sich Darroch sicher, auch so bleiben.

                      Dennoch will man Sky weiter voranbringen und schaut dabei vor allem auf Deutschland.

                      Darroch kündigte eine große Offensive für Sky Deutschland an.

                      Es gäbe keinen Grund, warum in Deutschland und Österreich (derzeit etwas mehr als fünf Millionen Kunden) weniger Leute Sky haben sollten als in England (rund zwölf Millionen). „Ich sehe Deutschland als den Markt mit dem größten Potenzial für Bezahlfernsehen überhaupt“, so Darroch. Weil man den Wettbewerb aber nur vor Ort gewinnen könne, wolle man auch die Organisation direkt in Deutschland stärken. Das Marketing bekomme etwa mehr Geld zur Verfügung, auch der Launch des neuen Geräts Sky Q (1. Halbjahr 2018) soll Schwung bringen.

                       

                      Nicht gänzlich ausschließen wollte der Sky-Manager einen Start von Sky News in Deutschland. Italien und England haben einen nationalen Sky-Nachrichtenkanal. Darroch betonte aber, dass die Prioritäten derzeit woanders liegen würden. Etwa im Serienbereich: Pro Quartal will Sky 2018 vier neue Serien starten – 24 bestehende sollen fortgesetzt werden, sodass man rund 50 eigene Serien anbieten könne.


                      Anm: Humor haben die Briten, das muss man ihnen lassen...

                      Große Offensive...mehr Geld fürs Marketing und ein Receiver, der kein SD-Menü mehr hat, toi,toi,toi!


                      Sky News düften etwas schwierig, bzw. teuer werden - in Deutschland zahlt man dann andere Sendergebühren als "Vollprogramm-Sender", das weiß Herr Darroch wohl noch nicht...Aber er hat sich ja auch sonst nicht mit dem Deutschen Markt beschäftigt, sonst wüsste er, dass es seit fast 30 Jahren keinen übermäßigen Bedarf an PayTV wie in England gibt. 10% der TV-Haushalte bedeutet kein "Potenzial", das ist bei dem riesigen FreeTV-Angebot und den neuen Alternativen zum PayTV eher ein gutes Ziel um daran festzuhalten....

                       

                      PS.: Zu "4 Serien im Quartal" sage ich mal nichts... Ich dachte man wolle sich lieber auf Sport & News konzentrieren bei der PLC..?

                       


                      • 8. Re: Wird "Micky Maus" neuer Sky-Boss..?
                        jimgordon

                        ja der Mr. Darroch hätte sich erst einmal auf dem deutschen TV-Markt umsehen sollen, bevor er sich hat Gedanken machen lassen

                        • 9. Re: Wird "Micky Maus" neuer Sky-Boss..?
                          mthehell

                          Klingt wirklich nach einem unvorbereiteten Interview auf dem Weg von der Kaffeeküche zum Klo...

                           

                          Der Markttrend sieht global völlig anders aus: Alleine in den flächenmäßig 'riesigen' - und damit kabelabhängigen, weil Satelliten gar nicht das ganze Land vernünftig abdecken können - USA hat NF schon mehr Kunden als CBS, das größte CableNetwork. Und das hört (noch) nicht auf mit dem Wachstum. Die Art fern zu sehen verändert sich radikal. Die Zuschauer suchen sich immer häufiger gezielt Inhalte, die sie sehen wollen - da braucht man nicht noch ein zusätzliches bezahltes "Vollprogramm" als FreeTV-Kopie. Da muss man schon eher auf gezielte Inhalte gehen - und davon entfernt sich Sky ja immer mehr.

                           

                          Und warum überhaupt Serien produzieren? Die bekannten "Großen" haben sich da eh durchgesetzt und arbeiten inzwischen mit den Vollprofis zusammen. Immer mehr namhafte Produktionsfirmen und Schauspieler arbeiten für Amazon und Netflix - trotz der maulenden Filmindustrie (von wegen "Verwertungskette") - Netflix gibt bisher keine Filme ins Kino und lässt sie auch nicht auf Scheiben pressen, obwohl man mit 'Scheiben verleihen' groß geworden ist.

                          Selbst Facebook und iTunes produzieren eigene Serien-Ware, warum versucht man nicht lieber zu kooperieren mit den Marktgrößen und Synergien zu schaffen? Wäre in meinen Augen doch wesentlich sinnvoller für lineares Fernsehen als immer und überall hinterher zu hinken und sich dem Vergleich stellen zu müssen, den man am Ende ständig verliert.

                          • 10. Re: Wird "Micky Maus" neuer Sky-Boss..?
                            jimgordon

                            warum nicht mit anderen zusammen arbeiten? Weil Sky immer seine eigene Suppe kocht.

                            • 11. Re: Wird "Micky Maus" neuer Sky-Boss..?
                              mthehell

                              Nur das Süppchen wird immer weniger und dicker - am Ende ist es ein zäher angebrannter Brei, den Du nicht mal mehr vernünftig aus dem Topf kratzen kannst und den lieber gleich mit wegwirfst...

                               

                              (Was für ein kulinarisches Bild!)

                              • 12. Re: Wird "Micky Maus" neuer Sky-Boss..?
                                apwbd

                                mthehell schrieb:

                                 

                                Nicht gänzlich ausschließen wollte der Sky-Manager einen Start von Sky News in Deutschland. Italien und England haben einen nationalen Sky-Nachrichtenkanal.

                                 


                                Was soll denn das werden?

                                Wenn ich sehe, wie einseitig die schon ihre Sportnachrichten gestalten, insbesondere den Fußball-Anteil, dann können die ihren Sky News Deutschland gleich CSU 24 HD nennen!

                                • 13. Re: Wird "Micky Maus" neuer Sky-Boss..?
                                  jimgordon

                                  und es ist ja nicht so, dass es bei uns keine Nachrichtensender gibt. N24 und wie sie alle heißen

                                  • 14. Re: Wird "Micky Maus" neuer Sky-Boss..?
                                    apwbd

                                    Das zählt hier mit dazu Re: Wird "Micky Maus" neuer Sky-Boss..?

                                    1 2 3 Anfang Zurück Weiter Ende