26 Antworten Neueste Antwort am 31.10.2017 17:00 von muck RSS

    Online-Kündigung fehlgeschlagen, jetzt wird's (noch) teurer

    kerli

      Hallo zusammen,

       

      nachdem seit dieser Saison auch noch die Leistungen im für mich wichtigsten (Bundesliga-) Paket deutlich reduziert wurden (die attraktive englische Premier Ligue im Sport-Paket wurde ja schon früher eliminiert), hatte ich mich kurzfristig entschlossen, mein Abo gerade noch rechtzeitig, zum 01.12. per Online-Funktion zu kündigen. Nachdem ich zunächst keine Bestätigung des Eingangs erhielt, wollte ich mich 2 Tage später von der Wirksamkeit der Kündigung auf meiner Account-Seite überzeugen und musste feststellen, dass sich der Vertrag, trotz der Kündigung, noch um weitere 12 Monate verlängert hatte und dazu noch zum (unfassbar) nochmals mehr als DOPPELTEN Preis. Daraufhin habe ich sofort die Kündigungshotline angerufen (01806 123 90 00). Hier teilte man mir mit, dass derzeit in der Tat technische Probleme bei der Online-Kündigungsfunktion bestehen, so dass Kündigungen oftmals gar nicht registriert werden, das aber kein Problem sei und ich einfach die Kündigung unter Schilderung des Sachverhalts schriftlich per Mail oder Post umgehend nochmals zustellen solle. Das habe ich dann umgehend per Mail gemacht. Diese Kündigung wurde mir dann auch tatsächlich bestätigt, aber ERNEUT mit Kündigungsdatum zum 30.11.2018 statt 2017, da die Kündigung nach Ablauf der Kündigungsfrist eingegangen sei (war klar, die Mail konnte ich ja auch erst nach der Info der Hotline am 02. Oktober schicken). Auf meinen nochmaligen Hinweis, fristgerecht gekündigt zu haben, bekam ich jetzt die Bestätigung, dass meine Kündigung doch schon am 01. Oktober, aber damit immer noch 1 Tag zu spät eingegangen sei. Auf einmal also doch, auch wenn keine Bestätigung erfolgte, und ohne Nachweis des verspäteten Eingangs. Dafür aber mit dem, aus meiner Sicht unverschämten Hinweis, ich könne ja einen Screenshot der Kündigung nachreichen, wenn  ich der Meinung sei, rechtzeitig gekündigt zu haben.

      Ganz ehrlich: Selbst wenn ich mich vertan und einen Tag zu spät gekündigt haben sollte (was ich nicht glaube, weil ich für alle meine Abos eine Alarm-Funktion in Outlook habe), ist die Form der Kommunikation seitens Sky an Arroganz und Dreistigkeit kaum noch zu überbieten (was sich Kunden anhören mussten, die versucht haben, aufgrund des seit dieser Saison stark eingeschränkten Bundesligaangebotes, ihr Abo außerordentlich zu kündigen, wurde ja bereits in diversen Foren ausgiebig dargestellt).

      Apropos "BIETEN": Ich werde mir diese Form des selbstherrlichen Gebarens nicht BIETEN lassen und ganz sicher nicht noch ein weiteres Jahr ein ohnehin zu teures Abo zum mehr als VERDOPPELTEN Preis, bei eingeschränkter Leistung, widerspruchslos weiter bezahlen. Wenn das Geschäftsmodell des Senders auf derartigen Methoden fußt, dürfte es sich auf absehbare Zeit ohnehin selbst erledigen.


      Mit ansonsten freundlichen Feiertagsgrüßen....

        • Re: Online-Kündigung fehlgeschlagen, jetzt wird's (noch) teurer
          sur

          Wenn du deine Kündigung erst zu Monatsanfang Oktober und nicht spätestens mit Monatsende September übermittelt hast, bist du tatsächlich zu spät dran und dein Vertrag verlängert sich automatisch zum Standardpreis.

           

          Als Notlösung kannst du noch innerhalb der Restlaufzeit (also bis Ende November) bis auf das Basispaket (Welt/Starter/Enterainment) reduzieren und dadurch Kosten sparen. Deine  Ankündigung "sicher nicht widerstandslos noch ein Jahr zu bezahlen" ist jedoch keinesfalls ratsam. Der neue Vertrag ist gültig und daher auch zu bezahlen - andernfalls kommen Mahnungen und Inkasso auf dich zu.

          • Re: Online-Kündigung fehlgeschlagen, jetzt wird's (noch) teurer
            muck

            in der Beweislage bist nun mal Du und anscheinend weißt Du ja selber jetzt nicht ob Du einen Tag zu spät gekündigt hast.

            Da wird vermutlich auch ein Moderator nichts mehr finden oder ändern können.

             

            Damit läuft der Vertrag nun ein Jahr weiter, Dir bleibt jetzt eigentlicht nur bis auf das günstigste Paket downzugraden.

             

            Nicht zahlen macht eigentlich bei rechtmässigen Verträgen kein Sinn, wird nur noch teurer.

            • Re: Online-Kündigung fehlgeschlagen, jetzt wird's (noch) teurer
              berlin69er

              Das typische Problem, was wir schon oft hatten: es wird nach dem Datum gegangen, welches im Kudencenter steht (meist der erste des Monats), anstatt in seinen Vertrag zu schauen.

              Der letzt mögliche Termin ist der letzte Tag des Monats!

              Klar ist die Anzeige irreführend und vermutlich von Sky auch gerade so beabsichtigt. Dem kann man aber entgegen wirken, indem man einfach rechtzeitiger vorher kündigt und nicht erst auf dem letzten Drücker. Zumal du dir der Termine ja offensichtlich schon bewusst bist!

              • Re: Online-Kündigung fehlgeschlagen, jetzt wird's (noch) teurer
                nadal89

                Wer zuspät kommt dem bestraft das Leben... Das Sky jetzt dein Frust abbekommt obwohl du selber schuld dran bist... Du hast zuspät gekündigt, da wird dir ein Mod auch nicht helfen können, deine Suppe.

                Kannst ja per Inkasso laufen lassen, dass wird dann aber richtig teuer.

                 

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                • Re: Online-Kündigung fehlgeschlagen, jetzt wird's (noch) teurer
                  spanky

                  Irgendwie gibt es diese Threads täglich neu. Und immer wieder darf man berechtigt fragen, warum Leute so knapp kündigen. Dazu hat man doch sehr sehr viel Zeit.

                   

                  Jeder verpennts mal, aber das ist dann halt eigene Doofheit.

                    • Re: Online-Kündigung fehlgeschlagen, jetzt wird's (noch) teurer
                      redsneak96

                      also das frage ich mich auch, Ich lese mir jeden Ta,( so fehrn ich kann) und muss echt fragen wieso man 1. Online kündigt und nicht wie sonst immer Schriftlich oder per Email.

                      Und 2. Wieso nicht 5 monate oder früher vor vertragsende.

                        • Re: Online-Kündigung fehlgeschlagen, jetzt wird's (noch) teurer
                          sur

                          redsneak96 schrieb:

                           

                          ...und muss echt fragen wieso man 1. Online kündigt und nicht wie sonst immer Schriftlich oder per Email....

                          Weil Sky selbst diese durchaus zeitgemäße Variante anbietet. Da sollte man schon vertrauen dürfen, dass es auch funktioniert. Es handelt sich ja nicht um ein zweifelhaftes Tool irgendeiner Fremdfima.

                          ...Wieso nicht 5 monate oder früher vor vertragsende.

                          Das ist ja wohl jedem selbst überlassen, da muss sich niemand rechtfertigen. Auch einen Tag vor Tröstende* Fristende ist fristgerecht, genauso wie einen Tag nach Tröstende Fristende zu spät ist.

                           

                          * als würde ich ohne Autokorrektur nicht schon genug Fehler machen

                            • Re: Online-Kündigung fehlgeschlagen, jetzt wird's (noch) teurer
                              spanky

                              sur schrieb:

                               

                              Das ist ja wohl jedem selbst überlassen, da muss sich niemand rechtfertigen. Auch einen Tag vor Tröstende ist fristgerecht, genauso wie einen Tag nach Tröstende zu spät ist.

                              Vor sich selbst rechtfertigen heißt dann aber auch, seine eigene Blödheit als Lehrgeld zu nehmen.

                               

                              Der Fehler liegt einfach immer wieder nicht an irgendeienr Systemsache, sondern daran, dass man lieber ein knappes Jahr wartet um dann zu merken, dass es nicht geklappt hat.

                        • Re: Online-Kündigung fehlgeschlagen, jetzt wird's (noch) teurer
                          daemon1811

                          hallo kerli,

                          ich will dich jetzt nicht beschuldigen,aber es hört sich alles schon etwas seltsam an.

                          du kündigst online (rechtzeitig) ,das system hat ein fehler und der CCA sagt das du einfach nochmal kündigen sollst. und den sachverhalt darstellen.... (klar ,könnte funktionieren,aber dann müsste genau dieser CCA deine kündigung bekommen.)

                           

                          ich denke einfach mal,daß du deinen stichtag verpennt hast und nun sind mal wieder alle außer du schuld....sorry.

                          • Re: Online-Kündigung fehlgeschlagen, jetzt wird's (noch) teurer
                            Jano T.

                            Hallo kerli,

                            die User haben hier schon die richtige Antwort gegeben. Ich kann für Dich prüfen, ob wir Pakete aus Deinem Abonnement entfernen können, da dies aus Kulanz noch machbar wäre. Wenn Du diesbezüglich Bedarf hast, sende mir einfach eine private Nachricht.
                            Und so schreibst Du mich an: Schicke mir bitte eine private Nachricht mit Deiner Kundennummer, Deinem Geburtsdatum und den Namen der bei uns hinterlegten Bank.
                            So geht das: https://community.sky.de/docs/DOC-1005

                            Gruß,
                            Jano

                            • Re: Online-Kündigung fehlgeschlagen, jetzt wird's (noch) teurer
                              kerli

                              Hallo zusammen,

                              Danke für Euer Feedback. Damit hier nichts falsch 'rüber kommt, zwei Erläuterungen:

                              1) Ich habe kurzfristig entschieden, das Abo zu kündigen, nachdem ich wieder einmal ein attraktives Freitagsspiel der Bundesliga nicht sehen konnte, weil Sky Freitagsspiele (und z.T. Sonntagsspiele) nicht mehr überträgt. Nix mehr also  "Alle Spiele alle Tore" wie Sky verspricht. Deshalb bin ich mir auch ziemlich sicher, am 30.09. gekündigt zu haben, weil das x-te Spiel, das ich nicht sehen konnte am Freitag d. 29.09. war.

                              2) Wenn ich wirklich zu spät gekündigt habe/hätte, wäre das natürlich mein Fehler und geht zu meinen Lasten. Überhaupt kein Problem. So wie es bei Sky gelaufen ist, kann es aber nicht korrekt sein. Sky bietet ausdrücklich eine Online-Kündigung an (was inzwischen auch absolut "Standard" ist). Normalerweise bekommt man dann eine Bestätigung der Kündigung mit Datum etc., so dass gar keine Zweifel zu Eingang, Wirksamkeit , Folgen etc. aufkommen können. Wenn es in diesem Fall der 30.09. war - OK. Wenn es der 01. oder 02.10. war - Pech gehabt, aber auch OK. Das wäre der normale, seriöse Weg, den man erwarten kann. Da die Kündigungsfunktion offensichtlich fehlerhaft war oder ist, gab es aber keine Bestätigung, bzw. gar keine Registrierung der Kündigung. Das dieses technische Problem tatsächlich regelmäßig auftritt wurde mir auch erst von der Hotline mitgeteilt/bestätigt. Das ist aber das Problem / Verschulden von Sky.

                              Richtig kurios wurde es dann, nachdem ich, wie von der Hotline instruiert, die Kündigung, unter Schilderung des Sachverhalts nochmals per Mail geschickt habe: Erst wird mir der Eingang dieser Kündigung bestätigt mit Verlängerung der Laufzeit bis zum 01.12.2018. Auf nochmaligen Einspruch, dann der Eingang einer Kündigung am 01.10.. Jetzt auf einmal war offensichtlich doch eine Online-Kündigung eingegangen (die Mail hatte ich nämlich erst am 02.10. geschickt). Ein Nachweis des Eingangs am 01.10. oder Kopie einer Bestätigung mit entsprechendem Datum, die ich ggf. übersehen habe o.ä. wurde auch nicht erbracht. Ich sollte dann aber meinerseits einen Screenshots zum Nachweis meiner Angabe beibringen. Wäre doch gar nicht nötig/möglich, wenn der Eingang nachweislich am 01.10. erfolgt ist, oder ? Es gibt aber bis heute keine Bestätigung mit Datum oder Nachweis von Sky, die eigentlich für Onlinekündigungen obligatorisch sind. Für mich ist die Sache nach wie vor mehr als dubios.  Und genau deshalb werde ich die Rechtmäßigkeit der Verlängerung wohl grundsätzlich prüfen lassen müssen. Nicht mehr und nicht weniger.

                               

                              Mit weiterhin freundlichen Grüßen