1 Antwort Neueste Antwort am 31.08.2017 21:01 von ibemoserer RSS

    SKY Kündigung mit Rücksendung Receiver - dann Infoscore Mahnung wegen angeblicher Nichtrücksendung einer Festplatte, die ich nie erhalten habe

    luck44

      Hallo Community,

      das ganze Internet und auch diese Community ist zwar seit Jahren voll mit immer ähnlichen unseriösen Vorgehensweisen von SKY in Kooperation mit Inkassounternehmen aber äich will meinen Fall hier in aller Kürze trotzdem kurz darstellen:

      seit 2012 war ich SKY-Kunde und habe wie viele von Euch dabei den Vertrag mehrfach gekündigt und dann nach Angeboten von SKY immer wieder verlängert bzw. die Kündigung zurückgezogen. So auch im Jahr 2013, indem ich von SKY eine  Bestätigung der Vertragsverlängerung erhielt, in der es u.a. heissr, dass man mir in einigen Tagen eine Festplatte zusenden wolle. Diese Zusatzleistung hatte ich nie gewollt und bei der Vertragsverlängerung auch nicht gewollt oder bestellt. In der Folge ist die angekündigte Festplatte auch nie bei mir eingetroffen und konnte daher auch nicht von mir benutzt werden.

      Im Jahr 2016 habe ich dann meinen Vertrag endgültig gekündigt. Diese fristgemäße Kündigung wurde mir von SKY auch schriftlich bestätigt. Nach Ablauf des Vertrages Ende April 2017 erhielt ich ein von SKY als "2. Mahnung" bezeichnetes Schreiben (tatsächlich habe ich zwar SKY-Werbung nicht jedoch eine erste Mahnung erhalten), in welchem ich  aufgefordert wurde, die mir angeblich zugesandte Festplatte, deren Seriennummer näher bezeichnet war binne 14 Tagen zurückzusenden oder ersatzweise einen Betrag von Euro 60,24 an Sky zu überweisen. Daraufhin habe ich den von mir zuvor gereinigten und sorgsam in der Originalverpackung  verpackten Receiver nebst Kabeln, Fernbedienung usw. als Paket an SKY unverzüglich an SKY zurückgeschickt und diesem Paket ein Schreiben beigelegt, indem ich erklärte, dass ich die Festplatte leider nicht zurücksenden kann weil,ich diese niemals erhalten habe.

      EInige Zeit später erhielt ich wie so viele von Euch auch ein Schreiben der Infoscore, indem ich aufgefordert wurde die Euro 60,24 zuzüglich Euro 70,20 Inkassokosten und Auslagen zu zahlen. In der Forderungsdarlegung auf Seite 2 des Schreibens von Infoscore wurden die Formulierungen "Schadenersatz Gerät fällt an wegen nicht erfolgter Rückgabe der Hardware" und "Schadenersatz fällt an für Restlaufzeit wegen verzugsbedingter fristloser Kündigung" gewählt.

      EIn daraufhin getätigter Anruf bei SKY wurde von der Mitarbeiterin dahingehend abgewimmelt, dass SKY nach Abgabe der Angelegenheit an Infoscore keinerlei Möglichkeit mehr habe auf den Lauf der Dinge Einfluss zu nehmen. Ich erhielt die Auskunft, dass mir nichts anderes übrig bliebe als die Forderung der Infoscore in voller Höhe von € 130,44 zu begleichen. Nicht einmal auf das Angebot nur die 60,24 für die tatsächlich nicht gelieferte Festplatte zu zahlen, wollte man bei SKY eingehen.

      Da meine Gesundheit derzeit eh schon angeschlagen ist und da ich die darauf folgende Nacht so gut wie nicht geschlafen hatte, habe ich den geforderten Betrag in Höhe von Euro 130,44 - obwohl dieser sachlich völlig unbegründet ist - an die Infoscore überwiesen und im Betreff der Überweisung die Bemerkung "gem. Schreiben vom (Datum)" eingefügt. Parallel zur Zahlung habe ich per Einschreiben ein Schreiben an die Infoscore gesandt, indem ich u.a. betone, dass die Zahlung ohne Anerkennung einer Rechtspflicht und ohne Anereknnung der Haupt- bzw. NebenfoDrehung ausschließlich zur vorsorglichen Vermeidung weiterer Kosten und Mühen überwiesen habe und dass die von Infoscore vertretene Forderung sachlich streitig ist. die Gründe der Streitigkeit (tatsächliche Nichtlieferung der Festplatte habe ich dabei erläutert). Des Weiteren habe ich der oben zitierten Forderungsdarlegung widersprochen, weil ja weder eine Fetsplatte geliefert wurde noch eine verzugsbedingte Kündigung durch SKY, sondern vielmehr eine fristgemäße Kündigung durch mich vorliegt. Zugleich habe ich die Löschung sämtlicher in dieser Sache gespeicherten Daten  verlangt und die i. schrieben der Infoscore angekündigte Weitergabe der Daten untersagt.

      Erst danach bin ich im Netz auf eine unvorstellbare Flut von Einträgen und Links zu einer Vielzahl ganz ähnlicher Fälle gestoßen. Unabhängig von den Details lässt sich dabei in beinahe alllen Fällen ein klares Muster von SKY erkennen, das sich wie folgt darstellt:

      so lange der Abonnent schön brav im Vertrag bleibt bzw. diesen immer wieder verlängert, verhält sich SKY wie ein scheinbar seriöser Vertragspartner. Sobald jedoch eine endgültige Kündigune des Abonneten vorliegt, ändert sich dies in typischer Weise drastisch. UNabhängig vom konkreten Vorgehen im Einzelnen ist das Ziel von SKY offenbar über das Vertragsende hinaus Einkünfte zuerzielen. das immer gleiche Mittel hierzu sind die Leihgeräte, die angebliche Nichtrücksendung dieser Geräte, die angeblichen, tatsächlich jedoch nicht oder nicht wie von SKY behauptet vorgenommene Mahnungen und schliesslich das Aufbauen eines zusätzliche Einnahmen generierenden Drohszenarios mittels eines Geschäftspartners in Form von Inkassounternehmen.

      Der Blick in's Netz und auch in diese Community offenbart dabe, dass dies eben nicht  - wie von SKY stets behauptet - bedauerliche Einzelfälle und Ausnahmen sind! Vielmehr muss sich angesichts der Vielzahl von dokumentierten Fällen und Beschwerden der Eindruck aufdrängen, dass es sich hier um ein absichtliches und gewolltes Verhalten des Unternhemens handelt, durch das nicht unwesentliche Einnahmen selbst und gerade von denjenigen generiert werden sollen, die nicht mehr in Geschäftsbeziehung zu SKY stehen.

      Damit steht zumindest der dringende Verdacht eines gebwerbsmässigen Versuchs bzw. des vollendeten Versuchs eines Betruges zum Nachteil der ehemaligen SKY-Kunden im Raum. Weiter steht hier auch ein damit im Zusammenhng zu sehender vielfacher schwerer Verstoß gegen die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes im Raum. Ich selbst als hiervon Betroffenr erwäge daher nunmehr nicht nur eine Strafanzeige wegen versuchten bzw. vollendeten Betruges gegen SKY, sondern auch eine offizielle Beschwerde und Eingabe beim Datenschutzbeauftragten der Bundesregierung. Weiter werde ich unter Hinweis auf die vielen im Netz dokumentierten ähnlichen Fälle die Verbraucherschutzorganisationen über dieses Geschäftsgebahren informieren. Schließlich sollten sich auch die Medien insbesondere die Redaktionen von Fernsehsendungen zum Vebraucherschutz einmal genauer mit diesem Thema befassen.

      Was mich bei der ganzen Angelegenheit völlig fassungslos macht, ist die grenzenlose Naivität und Kurzsichtigeit der für dieses Geschäftsgebahren ggf, Verantwortlichen! Wie kann man als intelligenter Mensch nur darüber hinwegsehen, dass die diesermassen abgezockten ehemailgen Kunden jemals wieder in diesem Leben Abonennten von SKY werden würden? Wie kann man nur glauben, dass diese Geprellten aufgrund der gemachten Erfahrungen künftig nicht jede Gelegenheit nutzen werden als Multiplikatoren gegen SKY zu kommuinkzieren und das gesamte soziale Umfeld vor einer Geschäftsbeziehung mit SKY zu warnen? (Es reizt mich sehr aus diesem Beispiel eine Unterrichtsreihe zur kritischen Medienerziehung zu konzipieren). Wie kann man nur glauben, dass in einer zunehmend medialen Gesellschaft den sozialen Netzwerken ein solches Verhalten auf Dauer verborgen bleiben kann? Wie kann man nur annehmen, dass dies auf lange Sicht zu einer erfolgreichen Unternehmensstrategie führen könnte. Und zuletzt, was für ein Licht werfen solche Praktiken auf den Zustand eines Unternehmens wie SKY? Ist das Unternehmen SKY wirklich schon so am Ende, dass es so etwas nötig hat?

      LLeider sind ja in Deutschkand (noch!j keine Sammelklagen zulässig. Eins ist jedoch schon jetzt klar - sollte sich dies ändern - und einiges spricht derzeit dafür, dann wird SKY dies noch sehr bereuen.

      Meldet Euch bei mir, wenn ihr Euch meiner geplanten Beschwerde beim Bundesdatenschutzbeauftragten gegen SKY und Infoscore

      oder einer Strafanzeige anschließen wollt.


      P.S.: Ich bin mir im Klaren darüber, dass Einige jetzt denken werden, dass ich durch die sachlich vollkommen unbegründete  Zahlung an Infoscore ja genau dieses Abzocke-Vorgehen von SKY befördere. Und da muss ich Euch leider recht geben. Aber vielleicht verzeiht ihr dies einem fast sechzigjährigen, der die Tage seiner letzten schönen Jahre nicht mit dem von SKY inszenierten Inkassoterror verbringen möchte? Aber seit ganz gewiss, er wird sie nach diesem Verhalten auch niemals mehr (!!!) mit SKY verbringen!!!

        • Re: SKY Kündigung mit Rücksendung Receiver - dann Infoscore Mahnung wegen angeblicher Nichtrücksendung einer Festplatte, die ich nie erhalten habe
          ibemoserer

          Sorry aber wenn man eine Straftat vermutet dann bezahlt man doch nicht die unberechtigte Forderung?

           

          Ich hätte dem Inkassodienst geschrieben das ich die Forderung als unberechtigt zurückweise und sich mich nicht mehr belästigen sollen. Ein Inkassodienst spielt mit den Ängsten der Leute und deshalb zahlen auch viele obwohl sie nicht müssten.

           

          Ich hätte widersprochen und auch Briefe vom Inkassodienst nicht mehr vom Briefträger angenommen oder wieder in einen Briefkasten geworfen.

           

          Dann hätte ich nur abgewartet bis ein gerichtliches Schreiben kommt das es aber wohl nie geben wird.

           

          Natürlich hätte ich ein Schreiben ( email oder Einschreiben) an die Geschäftsführung von Sky geschrieben und den Vorgang dargelegt.

           

          Da du aber gezahlthast hatte das Inkassobüro das was es wollte und zwar dein Geld.

           

          Ob es jetzt lohnt wegen dem Betrag den Klageweg einzugehen ist eine andere Sache.

           

          Wenn ich nicht zahlen müsste weil die Forderung unberechtigt ist würde ich es auch nicht tun sondern warten was denn da kommt.

           

          Da du gesundheitlich angeschlagen warst hast du zwar bezahlt aber es lässt dir doch keine Ruhe mehr wenn du den ganzen Weg gehen willst den du erwähnt hast.

           

          Wer was bekommen will von mir soll doch selbst vors Gericht ziehen und dort hättest du bestimmt nicht verloren falls es überhaupt dazu gekommen wäre was ich aber bezweifle.

           

          Das Kind ist in den Brunnen gefallen und ich würde einen Schlussstrich ziehen und nichts mehr machen weil du dich immer wieder aufs neue aufregst.

           

          Und das ist Sky und die 130 Euro einfach nicht wert.