1 Antwort Neueste Antwort am 25.09.2017 12:25 von klausi67 RSS

    TV Rechte Österreich-Bundesliga

    klausi67

      Da nimmt SKY aber mal Geld in die Hand, bin mal gespannt wer es am ende bekommt...


      Sky soll 30 Millionen Euro pro Jahr bieten. Allerdings für ein Paket ohne Livespiele im ORF.

       

       


      Verdächtig ruhig ist es um den neuen TV-Vertrag. Eigentlich sollte die Bundesliga mit der künftigen Regelung der Übertragungen finanziell in die nächste Ebene aufsteigen.
      Zur Erinnerung: der aktuelle, fünf Jahre alte TV-Vertrag bringt den beiden Spielklassen der Bundesliga insgesamt 22,5 Millionen Euro pro Jahr. Sky überträgt dafür alle Spiele, der ORF das Spitzenspiel und ORF Sport+ eine Partie der 2. Liga live.

       

      Und jetzt? Wird verhandelt, wie und wo übertragen wird. Die neue 16er Liga in der zweiten Spielklasse muss warten, "das verhandeln wir extra", sagt Christian Ebenbauer. Für die Zwölfer-Liga ist der Zeitplan des Bundesliga-Vorstands klar: "Bis Ende des Jahres soll der neue TV-Vertrag abgeschlossen sein."
      Am 4. Juli war die Deadline, um erste Angebote abzugeben. "Jetzt laufen im kleinen Kreis Gespräche mit den Anbietern. Wir müssen wissen, wo ist was zu holen?", erklärt Ebenbauer.
      Denn der TV-Markt ist in den letzten Jahren komplexer geworden. Es gibt Streaming-Dienste wie DAZN, die online alles übertragen können. Es gibt "kleinere Player", wie Puls4, ServusTV und ATV. Und natürlich bietet auch der ORF mit. Gerade im Wahlkampf ist es ein Politikum, dass im öffentlich-rechtlichen TV weiterhin österreichischer Fußball übertragen wird. Nachdem der ORF die Rechte an der Champions League aus finanziellen Gründen abgeben musste (an Sky und DAZN) ist der Druck groß, nicht auch noch das Livespiel zu verlieren.

      Weg vom Free-TV?

      Auch wenn der internationale Trend genau dorthin führt. "Außer Österreich gibt es bei vergleichbaren Märkten nur noch die Schweiz mit einem Livespiel pro Runde im Free-TV. Sonst geht es überall Richtung Pay-TV", sagt Ebenbauer. Das will auch Sky. Ebenbauer nennt keine Zahlen, aber dem KURIER wurde von mehreren Seiten bestätigt, dass der größte Pay-TV-Sender ein interessantes Angebot gelegt hat: Rund 30 Millionen Euro pro Jahr – aber für alle Spiele, ohne Chance auf die wöchentliche Partie im Free-TV.
      Das klingt im Vergleich zu den bisherigen 22,5 ordentlich. Allerdings müssen die sinkenden Produktionskosten einberechnet werden, weil die 2. Liga nicht mitverhandelt wird. Sowie die jährliche Inflationsrate. Und wenn die Sponsoreneinnahmen ohne Free-TV noch sinken, würde es eher nach Stagnation klingen.
      Jetzt wird gefeilscht und taktiert. Eine fixe Summe, die Ebenbauer am Ende erreichen will, gibt es nicht: "Das hängt auch davon ab, ob das Free-TV-Spiel wegfällt. Dadurch würde der Sponsorwert für die Vereine kleiner werden. Aber wenn das Gesamtpaket passt, ist Free-TV kein Muss mehr."
      Als letztes Atout  gibt es – sofern die erwünschte Dynamik in den Verhandlungen  wegbleibt –  die Selbstvermarktung der Liga. "Es ist 2017, wir könnten alles selbst machen", sagt Ebenbauer, "sofern die inhaltlichen und finanziellen Voraussetzungen für einen eigenen Bundesliga-Kanal gegeben sind."
      Quelle:

       

        • Re: TV Rechte Österreich-Bundesliga
          klausi67

          So es geht weiter im Pokern

          Spox.com schrieb:

          Eigener TV-Sender für die österreichische Fußball-Bundesliga?

          Bundesliga verhandelt mit TV-Giganten

           

          Die österreichische Bundesliga überlegt, ab der Saison 2018/19 einen eigenen TV-Sender zu starten, auf dem die Fans gegen Bezahlung die Spiele verfolgen können. Diesbezügliche Gespräche bestätigt Liga-Präsident Hans Rinner in der Kronen Zeitung.

           

          Die Fans würden in diesem Fall gegen Bezahlung "Das hätte schon Charme und wäre ein Meilenstein", erklärt Rinner, der gleichzeitig betont, dass ein ähnliches Modell seit 2008 in den Niederlanden verwendet wird. Am Weg zur Eigenvermarktung warten jedoch einige Stolpersteine.

           

          Einerseits müsste die Wettbewerbsbehörde diesem Deal zustimmen, zudem bräuchte die Liga einen finanzkräftigen Partner. "Dieses Modell der Eigenvermarktung müsste man natürlich vorfinanzieren, schließlich wollen die Vereine ihr Geld sehen", so Rinner. Brisant: Der Liga-Boss verrät, dass bereits Gespräche mit einem international tätigen "TV-Giganten" geführt werden.

          Bis Jahresende müssen die Bundesliga-Klubs über den neuen TV-Vertrag entscheiden. Bisher zahlen Sky und ORF kolportierte 22 Millionen Euro für die Rechte.

           

          Sky soll bereits ein neues Angebot über 30 Millionen Euro vorgelegt haben...