5 Antworten Neueste Antwort am 17.06.2016 18:30 von alessagillespie RSS

    Nichtanerkennen unserer Kündigung - eine sehr lange Odyssee

    alessagillespie

      Hallo liebe Sky-Community,

       

      das ist jetzt unser letzter Versuch einer friedlichen Lösung bis unsere Anwältin, die bereits alle Unterlagen vorliegen hat, einschreiten wird.

       

      Die Odyssee begann vor einem Jahr. Am 03.06.2015 haben wir unseren Sky-Vertrag form- und fristgerecht zum nächsten Termin, der dann am 30.09.2015 gewesen wäre, per Fax gekündigt. Auf dem Fax steht selbstverständlich auch die Sendebestätigung. Wir bekamen auch sogar ein paar Anrufe um die Mittagszeit zur Kündigung. Aber da der Vertrag nur auf eine Person, die jedoch bis 18 Uhr arbeitet, lautet, wurde immer wieder gesagt, dass später nochmals angerufen werden würde. Was natürlich nicht geschah.

       

      Da im August immer noch keine Kündigungsbestätigung ankam, und die Anrufe nachließen, haben wir nochmals per Fax erinnert, uns eine Kündigungsbestätigung zu senden. Selbstverständlich steht auch auf diesem Fax die Sendebestätigung. Auch darauf hin bekamen wir keine Kündigungsbestätigung, mussten jedoch feststellen, dass Anfang Oktober 2015 statt der 34,90 Euro nun einfach so 58,99 Euro abgebucht wurden. Erst dann bekamen wir eine Kündigungsbestätigung (vom 08.10.2015), dass der Vertrag bis 30.09.2016 gekündigt sei.

       

      Hiermit waren wir nicht einverstanden und haben per Mail Einspruch erhoben.

       

      Da am 20.10.2015 immer noch keine Reaktion kam haben wir nochmals per Mail um Antwort gebeten.

       

      Nun folgten etliche Briefe, Mails, Anrufe etc. Wir baten mehrmals darum die zuviel gezahlten Kosten zu erstatten, was nicht geschah. Bei einem der Anrufe (müsste im November gewesen sein) wurde uns sogar mitgeteilt, dass man gar keinen Schriftwechsel zum Thema finden könne. Irgendwann in diesem sehr langen Telefonat, konnte man zumindest einen Teil des Schriftwechsels finden, wir würden in den nächsten Tagen von der Kündigungsabteilung zurückgerufen.

       

      Man kann sich vorstellen: auch das wurde, selbst 20 Tage danach, nicht gemacht.

       

      Am 4.1.2016 gabs nur nochmal eine Kündigungsbestätigung zum 30.09.2016.

       

      Dann folgte abermals ein Telefonat am 25.01.2016. Der Mitarbeiter hat die Kündigung per Fax gefunden (!!!) und konnte unseren Standpunkt nachvollziehen. Wir sollten zeitnah eine Reaktion erhalten.

      Die Reaktion kam dann am nächsten Tag mit der Kündigungsbestätigung zum 25.01.16 und sofortige Abschaltung aller Sky-Sender. Da wir das aber nicht wollten (zu einem vernünftigen Preis hätten wir auch weiter schauen wollen, was wir später immer wieder gesagt haben – daher kündigt man immer zur Vertragslaufzeit, damit der Preis nicht steigt) haben wir am 26.01.2016 nochmal angerufen:

      Der Mitarbeiter teilte uns mit, dass eine Rückerstattung der Zahlungen über den 30.09.15 hinaus nicht möglich sei. Wir hätten seitdem ja weiter Sky schauen können und müssten deswegen auch dafür bezahlen (eine äußerst blöde Reaktion. Man stellt jemanden was hin, was er nicht möchte – und verlangt Geld dafür?! Zudem wurde die Kündigung per Fax ja gefunden!). Wir könnten höchstens einen neuen Vertrag abschließen.

       

      Wir haben ihm dann mitgeteilt, dass wir dennoch eine Rückzahlung unserer Zahlungen verlangen, weil wir fristgerecht gekündigt haben und wir im Recht sind. Dann hat er uns geraten uns schriftlich zu beschweren. Wir haben ihm mitgeteilt, dass wir seit einem halben Jahr nichts anderes machen aber keine Antworten erhalten. Seine Antwort: "Da kann man dann nichts machen. Das ist dann eben so. Dann sollten wir halt klagen."

       

      Paar Wochen später schlossen wir dann doch nochmal einen Vertrag zu günstigeren Konditionen ab. Per Telefon wurde uns mitgeteilt, dass eine Aktivierungsgebühr in Höhe von 60 Euro fällig sei. Wir nahmen es zähneknirschend hin. Und dann als die Unterlagen kamen wurden 160 Euro Aktivierungsgebühr berechnet.

       

      Auch daraufhin haben wir schriftlich widersprochen. Ebenfalls keine Reaktion. Am Telefon sagte man uns, dass wir ja erst vor Kurzem Sky nutzten und, dass der andere Kollege uns einen falschen Betrag mitteilte und es eigentlich 160 Euro Aktivierungsgebühr seien.

       

      So, das ist jetzt der aktuelle Stand. Wir müssten so gesehen sehr viel Geld zurück bekommen oder eben klagen – wie uns netterweise von der Hotline geraten wurde.

       

      Wir hoffen trotzdem, dass uns hier als allerletzte Möglichkeit geholfen wird. Ansonsten geben wir unserer Anwältin dann doch das GO. Immerhin ist inzwischen auch sehr viel Zeit vergangen.

       

      Danke und viele Grüße

       

      Zwei sehr enttäuschte, langjährige Sky-Kunden


      MODEDIT: Formatierung angepasst.

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