7 Antworten Neueste Antwort am 09.02.2016 12:36 von inaktiv594 RSS

    Sind wir Sky-Kunden wirklich machtlos?

    hasi

      Hallo erst Mal an die Sky-Gemeinde,

      ich habe, wie in anderen Diskussionen auch angedeutet wurde, das Forum gefunden, weil ich auf der Suche nach Antworten über den extrem schlechten Service bei Sky war.

      Gegenüber den vielen anderen Problemen ist mein Problem zwar nicht so bedeutsam, aber es scheint mir viele Betroffene zu geben. Kurze Schilderung des Sachverhaltes:

      Habe meinen Vertrag nach Kündigung (31.11.15) und Überreden des telefonischen Dienstes dann wieder verlängert. Versprochen wurde ein Beitrag für

      SKY WELT + FILM + SPORT + FUSSBALL BUNDESLIGA HD FILM + HD SPORT + HD BUNDESLIGA HD+

      von 51,15 Euro/mtl. und dann noch Aktivierungsgebühr, die aber telefonisch nicht vereinbart war (naja-Schwamm drüber).

      Nach Abbuchung von 168,48 Euro erste Mail an Kundenservice, nach vergeblichen stundenlangen Versuchen am 10.12.2015:

      "Sehr geehrte Damen und Herren,

      da sie offensichtlich telefonische nicht zu erreichen sind, nochmals auf diesem Wege eine Anfrage bezüglich meiner Rechnung vom 08.12.2015:

      Kunden-Nr.: .......................

       

      Der Posten 97,34 Euro - monatlicher Anteil HD+ für den Vormonat - wie lässt sich der Preis erklären???

      Alle Preise waren als Komplettpreise angegeben, die monatlich jeweils abgebucht wurden.

      Mir ist nicht bekannt, dass am Ende einer Vertragslaufzeit plötzlich solche hohen Nachforderungen gestellt werden.

      Falls das Ihre übliche Geschäftspraktik ist, werde ich meinen Vertrag (die Vertragsänderung) widerrufen.

      Ich warte ein Antwort bis 11.12.2015 - 12.oo Uhr ab, dann sende ich das Widerrufsformular ab.

      Inzwischen bei Hotline (aus heutiger Sicht leider) endlich durchgekommen, Problem ansich behoben: Gedächtnisprotokoll:"Ja, ich sehe im Kundenkonto nach...Ja, da ist was schief gelaufen...die zuviel gezahlten Beträge werden erstattet."

      Dann kam auch noch die schriftliche Antwort (29.12.2015),  "Wir bedauern sehr, dass Sie sich mit diesem Anliegen an uns wenden mussten. Unsere Fachabteilung ist bereits über Ihr Anliegen informiert und ist bemüht schnellstmöglich eine Korrektur vorzunehmen. Bis der Systemfehler bereinigt wird, müssen wir Sie noch um ein wenig Geduld bitten."

      OK-so ein Systemfehler - oder sollte man sagen - systematischer "Fehler" - kann einem schon das Leben schwer machen...

      Einem so großem Unternehmen muss so etwas doch hochgradig überpeinlich sein, ist es aber nicht - dazu später!!!

      Nachdem nun zwei Abrechnungsperioden ins Land gegangen sind, erfolgte immer noch keine Gutschrift. Erfreulich ist zwar, das der richtige Betrag abgebucht wird, aber die erste Fehlbuchung schein inzwischen nur noch ein Fall für Historiker zu sein. Deshalb erneut eine Mail:

       

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      auf meinem Konto Kundennummer:....

      wurde bis zum heutigen Datum trotz neuem Abrechnungszeitraum immer noch keine Gutschrift gebucht!

      Sollte diese Abbuchung noch bis zum Ende des Monats Bestand haben, mache ich von meinem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch (Fall der unverhältnismäßigen Preiserhöung - siehe AGB) bzw. widerrufe die Vertragsänderung (ursprünglicher Vertrag wurde rechtmäßig gekündigt - siehe Anlage, für die Verlängerung wurde die Bedingung gesetzt, dass der zu viel gezahlte Betrag entsprechend zurückgebucht wird - außer mehrmaliger - leider leerer - Versprechen erfolgte keine Reaktion auf meine Forderung - vgl. E-Mail-Verkehr).

      Zu der Bemerkung finanzieller Schaden: neben den mehrmaligen Telefonaten und Kontaktversuchen per Telefon 0,20 €/Anruf), der nicht wesentlich ins Gewicht fällt, ist es üblich, den zu viel abgebuchten Betrag mit den verlorengegangenen Zinsen für inzwischen zwei Monate gelten zu machen.

      Darüber hinaus kann der in der Warteschleife (meist mehr als 20 Minuten) entstandene Arbeitszeitausfall durchaus als finanzieller Schaden geltend gemacht werden.

       

       

      Weiterhin kann ich absolut nicht nachvollziehen, dass, wenn ich nicht auf meine Abrechnung genauer geachtet hätte, KEINERLEI INFORMATIONEN oder Entschuldigungen von Seiten SKY an den Kunden versendet wurden. Antworten erhielt ich nur auf eine direkte Nachfrage. In Foren und im Bekanntenkreis werden ähnliche Erfahrungen diskutiert."


      Nun zum Thema:

      SIND WIR KUNDEN WIRKLICH MACHTLOS?

      Was ist mit Klagen gegen das Unternehmen? - Ist hier bei der Vielzahl der Kunden, denen plötzlich zu viel abgebucht wurde  - und nicht alle merken es oder beschweren sich - nicht schon organisierte Kriminalität am Werke?

      Hat jemand schon Erfahungen damit?

      Bei dem imensen Aufwand, der von Sky für die Kundenwerbung betrieben wird: wäre es nicht effektiver, die Kunden nach den zwei Pflichtjahren zu behalten und gut zu pflegen!!!

      Was ist mit den Werbepartnern - die würden es doch auch gern sehen, wenn sich die Kundenzahl hält und man nicht wegen Missmanagement im Unternehmen die Kunden verliert. Vielleicht sollte man die einfach mal informieren, wie es um die Kundenpflege in diesem Unternehmen steht?


      Ich möchte hier nicht rummeckern und nur meinen Frust ablegen. Ich möchte eigentlich gern weiter Kunde bleiben und bin im Wesentlichen mit Sky sowohl technisch als auch inhaltlich zufrieden. Nachdem ich aber mich hier im Forum umgesehen habe, musste ich mir die Frage stellen. Vielleicht hat ja jemand Antworten. Auch die Idee mit einem offenen Brief an Sky in einer anderen Diskussion finde ich nicht schlecht. Aber man muss eine Möglichkeit finden, die Unternehmensführung wirklich zu erreichen. Da muss es doch einen Weg geben (Aktionäre o.ä.).


      Gruß Hasi


      ooops... ist ja viel geworden ... sorry wer bis hier durchgehalten hat...



       

       

        • Re: Sind wir Sky-Kunden wirklich machtlos?

          Nein, machtlos sind die Sky Kunden nicht. Allerdings wird die Mehrheit der Kunden duch Rabatte von teilweise mehr als 60% "beruhigt". So beschweren sich die wenigsten.

          Der Mehrheit der Kunden ist es wohl wichtig das der Rabatt groß genug ist. Dann lässt man sich auch alles gefallen.

          • Re: Sind wir Sky-Kunden wirklich machtlos?
            vschoenknecht@googlemail.com

            Das ist leider wohl eher die Regel als die Ausnahme! Mir ging es ähnlich, ich hatte Ende Dezember zusätzlich zu meinem Sky-Komplettpaket (Vertragsverlängerung im Dez 2015 für 34,99 €) das Winterbundle mit Zweitkarte, Sky+-Receiver und WLAN-Modul für zusätzlich 9,99 € pro Monat) hinzugebucht. Nach diversen Recherchen und Rückfragen musste ich aber feststellen, dass es mit diesem Zusatzpaket nicht mehr erlaubt ist, das System vom Internet zu trennen (was ich z.B. bei längerer Ferienabwesenheit immer tue). Deshalb habe ich einige Tage später (innerhalb der Widerrufsfrist) die Zusatzbuchung per E-Mail und zusätzlich postalisch widerrufen und bat um schriftliche Bestätigung des Widerrufs.

             

            Auf die E-Mail erhielt ich eine automatische Eingangsbestätigung, ansonsten passierte gar nichts, außer dass mir (natürlich!!) pünktlich sämtliche mit dem Zusatzbundle verbundenen Kosten (Versandpauschale, Aktivierungsgebühr, usw.) abgebucht wurden. Auf meinen schriftlichen Protest passierte wieder - nichts!!

             

            Daraufhin habe ich die Lastschrift zurückbuchen lassen un den korrekten Monatsbetrag überwiesen. Prompt erhielt ich daraufhin eine Mahnung mit den entsprechenden Drohungen. Ich werde jetzt gar nicht mehr reagieren und bei weiteren Belästigungen mit rechtlichen Schritten reagieren. Das ist wohl die einzige Sprache, die Sky versteht...

            • Re: Sind wir Sky-Kunden wirklich machtlos?
              silvios69

              Einfach das SEPA-Mandat entziehen, den Betrag zurückgehen lassen und den richtigen Betrag überweisen.

              • Re: Sind wir Sky-Kunden wirklich machtlos?
                Didi Duster

                Rein theoretisch ist der Einzelne zwar machtlos gegenüber einem großen Unternehmen, aber jeder hat eine Stimme, die er gegen die Willkür des Unternehmens einsetzen kann. Allein kämpft man zwar gegen die berühmten Windmühlenflügel und wird kaum etwas erreichen, aber permanentes Nachfragen von immer mehr Leuten könnte schon etwas erreichen. Aus einer kleinen, piepsigen Stimme, kann ein Chor werden, der dann vielleicht doch Gehör finden würde. Klingt vielleicht etwas pathetisch, kann aber funktionieren, wenn denn manch Einer 'mal den Ars.. hochkriegen würde!

                Bei Sky hilft nur eins, nämlich keine Angst zu zeigen, vor einem Unternehmen, was auch nur mit Wasser kocht...und das auch noch anbrennen läßt

                • Re: Sind wir Sky-Kunden wirklich machtlos?
                  silvios69

                  Also bei der Antwort musste ich schon etwas schmunzeln. Also wenn noch nicht einmal die zahlreichen Anrufe bei Sky etwas bringen, wenn noch nicht einmal ein Anwaltsschreiben was bringt, dann hilft auch kein Chor der singt. ;-)

                  Scheinbar laufen die Telefone bei Sky sich schon heiß, bei einer Wartezeit von 15 Minuten...Leider wird man ja auch immer nur vertröstet, aber nichts passiert.