33 Antworten Neueste Antwort am 07.12.2017 19:51 von garffield RSS

    Sind wir Sky-Kunden wirklich machtlos?

    hasi

      Hallo erst Mal an die Sky-Gemeinde,

      ich habe, wie in anderen Diskussionen auch angedeutet wurde, das Forum gefunden, weil ich auf der Suche nach Antworten über den extrem schlechten Service bei Sky war.

      Gegenüber den vielen anderen Problemen ist mein Problem zwar nicht so bedeutsam, aber es scheint mir viele Betroffene zu geben. Kurze Schilderung des Sachverhaltes:

      Habe meinen Vertrag nach Kündigung (31.11.15) und Überreden des telefonischen Dienstes dann wieder verlängert. Versprochen wurde ein Beitrag für

      SKY WELT + FILM + SPORT + FUSSBALL BUNDESLIGA HD FILM + HD SPORT + HD BUNDESLIGA HD+

      von 51,15 Euro/mtl. und dann noch Aktivierungsgebühr, die aber telefonisch nicht vereinbart war (naja-Schwamm drüber).

      Nach Abbuchung von 168,48 Euro erste Mail an Kundenservice, nach vergeblichen stundenlangen Versuchen am 10.12.2015:

      "Sehr geehrte Damen und Herren,

      da sie offensichtlich telefonische nicht zu erreichen sind, nochmals auf diesem Wege eine Anfrage bezüglich meiner Rechnung vom 08.12.2015:

      Kunden-Nr.: .......................

       

      Der Posten 97,34 Euro - monatlicher Anteil HD+ für den Vormonat - wie lässt sich der Preis erklären???

      Alle Preise waren als Komplettpreise angegeben, die monatlich jeweils abgebucht wurden.

      Mir ist nicht bekannt, dass am Ende einer Vertragslaufzeit plötzlich solche hohen Nachforderungen gestellt werden.

      Falls das Ihre übliche Geschäftspraktik ist, werde ich meinen Vertrag (die Vertragsänderung) widerrufen.

      Ich warte ein Antwort bis 11.12.2015 - 12.oo Uhr ab, dann sende ich das Widerrufsformular ab.

      Inzwischen bei Hotline (aus heutiger Sicht leider) endlich durchgekommen, Problem ansich behoben: Gedächtnisprotokoll:"Ja, ich sehe im Kundenkonto nach...Ja, da ist was schief gelaufen...die zuviel gezahlten Beträge werden erstattet."

      Dann kam auch noch die schriftliche Antwort (29.12.2015),  "Wir bedauern sehr, dass Sie sich mit diesem Anliegen an uns wenden mussten. Unsere Fachabteilung ist bereits über Ihr Anliegen informiert und ist bemüht schnellstmöglich eine Korrektur vorzunehmen. Bis der Systemfehler bereinigt wird, müssen wir Sie noch um ein wenig Geduld bitten."

      OK-so ein Systemfehler - oder sollte man sagen - systematischer "Fehler" - kann einem schon das Leben schwer machen...

      Einem so großem Unternehmen muss so etwas doch hochgradig überpeinlich sein, ist es aber nicht - dazu später!!!

      Nachdem nun zwei Abrechnungsperioden ins Land gegangen sind, erfolgte immer noch keine Gutschrift. Erfreulich ist zwar, das der richtige Betrag abgebucht wird, aber die erste Fehlbuchung schein inzwischen nur noch ein Fall für Historiker zu sein. Deshalb erneut eine Mail:

       

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      auf meinem Konto Kundennummer:....

      wurde bis zum heutigen Datum trotz neuem Abrechnungszeitraum immer noch keine Gutschrift gebucht!

      Sollte diese Abbuchung noch bis zum Ende des Monats Bestand haben, mache ich von meinem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch (Fall der unverhältnismäßigen Preiserhöung - siehe AGB) bzw. widerrufe die Vertragsänderung (ursprünglicher Vertrag wurde rechtmäßig gekündigt - siehe Anlage, für die Verlängerung wurde die Bedingung gesetzt, dass der zu viel gezahlte Betrag entsprechend zurückgebucht wird - außer mehrmaliger - leider leerer - Versprechen erfolgte keine Reaktion auf meine Forderung - vgl. E-Mail-Verkehr).

      Zu der Bemerkung finanzieller Schaden: neben den mehrmaligen Telefonaten und Kontaktversuchen per Telefon 0,20 €/Anruf), der nicht wesentlich ins Gewicht fällt, ist es üblich, den zu viel abgebuchten Betrag mit den verlorengegangenen Zinsen für inzwischen zwei Monate gelten zu machen.

      Darüber hinaus kann der in der Warteschleife (meist mehr als 20 Minuten) entstandene Arbeitszeitausfall durchaus als finanzieller Schaden geltend gemacht werden.

       

       

      Weiterhin kann ich absolut nicht nachvollziehen, dass, wenn ich nicht auf meine Abrechnung genauer geachtet hätte, KEINERLEI INFORMATIONEN oder Entschuldigungen von Seiten SKY an den Kunden versendet wurden. Antworten erhielt ich nur auf eine direkte Nachfrage. In Foren und im Bekanntenkreis werden ähnliche Erfahrungen diskutiert."


      Nun zum Thema:

      SIND WIR KUNDEN WIRKLICH MACHTLOS?

      Was ist mit Klagen gegen das Unternehmen? - Ist hier bei der Vielzahl der Kunden, denen plötzlich zu viel abgebucht wurde  - und nicht alle merken es oder beschweren sich - nicht schon organisierte Kriminalität am Werke?

      Hat jemand schon Erfahungen damit?

      Bei dem imensen Aufwand, der von Sky für die Kundenwerbung betrieben wird: wäre es nicht effektiver, die Kunden nach den zwei Pflichtjahren zu behalten und gut zu pflegen!!!

      Was ist mit den Werbepartnern - die würden es doch auch gern sehen, wenn sich die Kundenzahl hält und man nicht wegen Missmanagement im Unternehmen die Kunden verliert. Vielleicht sollte man die einfach mal informieren, wie es um die Kundenpflege in diesem Unternehmen steht?


      Ich möchte hier nicht rummeckern und nur meinen Frust ablegen. Ich möchte eigentlich gern weiter Kunde bleiben und bin im Wesentlichen mit Sky sowohl technisch als auch inhaltlich zufrieden. Nachdem ich aber mich hier im Forum umgesehen habe, musste ich mir die Frage stellen. Vielleicht hat ja jemand Antworten. Auch die Idee mit einem offenen Brief an Sky in einer anderen Diskussion finde ich nicht schlecht. Aber man muss eine Möglichkeit finden, die Unternehmensführung wirklich zu erreichen. Da muss es doch einen Weg geben (Aktionäre o.ä.).


      Gruß Hasi


      ooops... ist ja viel geworden ... sorry wer bis hier durchgehalten hat...