12 Antworten Neueste Antwort am 25.01.2016 15:35 von haki RSS

    Es reicht!! Geld möchte Sky haben, Kunden aber anscheinend nicht...

    mp31785

      Hallo zusammen,

       

      eigentlich dürfte ich Euch gar nicht schreiben, da ich gar keinen Vertrag bei Sky habe aber eigentlich gerne einen gehabt hätte aber ich erhoffe mir, dass sich durch diesen Beitrag endlich jemand bei Sky bequemt, sich der Sache anzunehmen, nachdem auf Mails nicht reagiert wird und bei Anrufen die seitens Sky am Telefon getätigten Aussagen nicht eingehalten werden. Ich würde mir gern den Weg zum Anwalt ersparen, um Licht ins Dunkel zu bringen aber mir bleibt bei der Ignoranz von Sky wohl nichts anderes übrig.

       

      Wer bin ich? Ich bin jemand, der lange Zeit für das Abo einer anderen Person gezahlt hat, die den Vertrag aber mittlerweile gekündigt hat. Ich hätte den Vertrag dieser Person gerne übernommen und fortgeführt aber anscheinend ist Sky nicht an mir als Kunden interessiert. Aber an meinem Geld, denn sie buchen auch nach dem Kündigungstermin fleißig Beiträge von meinem Konto ab. Nachdem ich den Abbuchungen widersprochen habe, erhält die Vertragsinhaberin des GEKÜNDIGTEN Vertrages nun Mahnungen von Sky... Ganz grandiose Leistung!

       

      Der Vertragsinhaberin des ehemaligen Abos ist das alles zurecht herzlich egal, weil sie den Vertrag fristgerecht gekündigt, eine Bestätigung von Sky bekommen und auch niemals eine Kündigungsrücknahme und Fortführung des Vertrages veranlasst hat oder veranlassen wird. Mir könnte es eigentlich auch egal sein, da ich gegenüber Sky zu diesem Vertrag nie in irgendeiner Verpflichtung gestanden habe. Ich bin nur der Depp, der eine Frage an Sky gestellt hat aber zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, wie überfordert Sky ist, wenn man mehr sein möchte als nur die Geldkuh...

       

      Klingt alles kompliziert? Wer sich dafür interessiert, kann ja die ganze (etwas längere) Geschichte lesen:

       

      Das bestehende Abonnement, bei dem ich die Abogebühren gezahlt habe, wurde von der Vertragsinhaberin fristgerecht gekündigt. Mit Schreiben vom 09.04.2015 hat Sky die Auflösung des Vertrages zum 30.11.2015 bestätigt. In dem Schreiben wurde ebenfalls bestätigt, dass die Einzugsermächtigung für das Beitragskonto (meinem Konto) ebenfalls zum 30.11.2015 erlischt.

       

      Kurz vor dem Auflösungstermin erhielt ich (da im Kundenkonto ebenfalls meine Telefonnummer hinterlegt ist) einen Anruf von Sky, ob ich die Kündigung zurücknehmen und den Vertrag mit besonders günstigen Konditionen weiterlaufen lassen wolle. Ich habe geantwortet, dass ich die Kündigung nicht zurücknehmen kann, da ich nur der Beitragszahler und nicht der Vertragsinhaber bin. Ich wies ebenfalls darauf hin, dass die Vertragsinhaberin den Vertrag aber definitiv nicht weiterführen wird. Ich hatte jedoch mein Interesse bekundet, den Vertrag – falls möglich – zu übernehmen und als neuer Vertragsinhaber fortzuführen. Mir wurde gesagt, dass das absolut kein Problem sei, dafür aber die Einreichung eines ausgefüllten und unterschriebenen Formulares erforderlich ist, da eine Fortführung des Vertrages unter meinem Namen sonst nicht durchgeführt werden kann.

       

      Dieses Formular habe ich ausgefüllt, mit einer Kopie meines Personalausweises versehen und unterschrieben an Sky geschickt.

       

      Auch nach ein paar Wochen danach habe ich keine weitere Rückmeldung von Sky dazu erhalten. Stattdessen wurde aber ohne weitere Info einfach der Vertrag mit den unveränderten Vertragsdaten von Sky um 2 Jahre verlängert (einsehbar im Kundenkonto) und Geld von meinem Konto abgebucht.

      Ein Anruf beim CC von Sky, mit der Frage, warum denn dort immer noch die alte Vertragsinhaberin stünde, hatte ergeben, dass meine Unterlagen zwar bei Sky eingegangen aber „nicht lesbar“ sind und daher nicht verarbeitet werden können. Auf meine Nachfrage, wie es denn nun weitergehen soll und warum ohne Kündigungsrücknahme der Vertragsinhaberin der Vertrag trotzdem von Sky einfach so verlängert worden ist und Beiträge von meinem Konto abgebucht werden, sollte ich am nächsten Tag einen Anruf direkt von einem Sachbearbeiter der Bestandsbetreuung erhalten. Diesen Rückruf habe ich auch nach 3 Tagen nicht erhalten.

       

      Aus diesem Grund habe ich – nachdem ich mehrfach erfolglos versucht habe, den telefonischen Support erneut zu erreichen – am 06.01.2016 eine Vorstandsbeschwerde an Sky geschrieben und den Fall dargelegt. Ich habe zudem darauf hingewiesen, dass Sky keine Kündigungsrücknahme von der Vertragsinhaberin erhalten hat. Sollte Sky also nicht in der Lage sein, den Vertrag auf mich umzustellen, bleibt der Vertrag nach wie vor gekündigt. Ich hatte darum gebeten, den Sachverhalt bis zum 15.01.2016 aufzuklären, da ich sonst, die nach dem Auflösungstermin ungerechtfertigten und von meinem Konto ohne Einzugsermächtigung abgebuchten Beiträge zurückgehen lasse und den gekündigten Vertrag auch nicht mehr übernehmen und weiterführen möchte. Jetzt ratet mal! Natürlich hat sich Sky auch weiterhin nicht gemeldet, sodass ich am 17.01.2016 die Rücklastschriften veranlasst habe.

       

      Am 21.01.2016 ist dann bei der Vertragsinhaberin des gekündigten Vertrages eine auf den 19.01.2016 datierte Mahnung von Sky eingegangen.

       

      Ich finde das Vorgehen eine absolut unverschämte und ignorante Vorgehensweise von Sky. Ist Euch so etwas auch schon einmal passiert?

       

      Sollte sich bis zum 26.01.2016 auch über dieses Forum kein Mitarbeiter von Sky genötigt sehen, den Sachverhalt zu klären, wird der Vorgang dem Anwalt übergeben.